FPÖ-Politiker Christian Lausch wundert sich über peinliche Fehler des Justizministeriums bei einer Info zu den “Jailshops”.

Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Topf
Peinliche Panne bei Werbung zu Jailshops – FPÖ bringt Anfrage ein

Für Kopfschütteln sorgt beim FPÖ-Politiker Christian Lausch ein aktueller Folder des Bundesministeriums für Justiz, der sich mit sogenannten „Jailshops“ beschäftigt. Dabei geht es um Waren, die von Häftlingen gebastelt und dann zum Verkauf angeboten werden. Lausch stört daran, dass der Inhalt teilweise falsch ist. Verwiesen wird auf die 27 Justizanstalten in Österreich, wobei allerdings die tatsächliche Anzahl 28 ist. Ein Fehler, der auf der Internetseite jailshop.at nicht zu finden ist. Der Prospekt beinhaltet außerdem eine Österreich-Karte, bei der die Standorte diverser Justizanstalten falsch vermerkt worden seien.

Wer hat Prospekt geprüft?

Lausch, der von Beruf selbst Justizwachebeamter ist, meint, dass solche peinlichen Fehler zu vermeiden gewesen wären. Mittels parlamentarischer Anfrage will er von (der gerade aus der Babypause zurückgekehrten) zuständigen Ministerin Alma Zadić wissen, wie diese Fehler zu erklären sind und wer überhaupt diese Informationen für in Ordnung befunden habe. Anlassbezogen fragt Lausch nach Stückzahl, Kosten sowie nach der Druckerei, die den Auftrag bekommen hat. Hinterfragt wird außerdem, ob neue, korrigierte Prospekte bestellt werden.

Nicht zeitgemäße Ware

Ein kleiner Blick auf die Internetseite von “Jailshop” offenbart übrigens, dass auch Mund- und Nasenschutzmasken angeboten und im Zeitraum von maximal drei Wochen geliefert werden. Dumm nur, dass die schwarz-grüne Bundesregierung schon seit langer Zeit das Tragen von FFP2-Masken angeordnet hat, womit die im “Jailshop” angebotene Ware nicht mehr ganz zeitgemäß ist.

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