Völlig unbeachtet bleibt das Leid, das als Nebeneffekt der Corona-Maßnahmen entsteht: Allein 18.000 Menschen sollen deshalb im Vorjahr zusätzlich an Krebs gestorben sein.

Foto: sabinevanerp / pixabay.com
Traurig: Tausende zusätzliche Krebstote als Corona-Kollateralschaden

Immer wieder bringen ausländische Studien Licht ins Dunkel der Corona-Daten. Über traurige Zahlen berichtet das British Journal of Surgery. Laut einer Studie sollen allein in der Bundesrepublik Deutschland 910.000 Operationen durch oder wegen Corona verschoben worden sein.

Weniger Chemotherapien und Untersuchungen

Darunter waren 52.000 Krebsoperationen, was zu 20 Prozent mehr Krebstoten im Jahr 2020 geführt haben soll. Als mittelfristige Folgen dürfte deshalb die Zahl der durchschnittlichen Krebstoten pro Jahr von 31.000 auf 37.000 steigen. Insgesamt sollen 18.000 Menschen mehr an Krebs sterben als zu Zeiten ohne Corona-Maßnahmen.

Persönliches Leid und volkswirtschaftliche Kosten

Diese deutliche Zunahme an Krebstoten rührt nicht nur von den verschobenen Operationen her, sondern auch daher, dass die Durchführung von Chemotherapien um 60 Prozent und die Überweisungen zu genauen Untersuchungen durch einen Hausarzt, wenn Verdacht auf Krebs besteht, um sage und schreibe 76 Prozent zurückgingen.

Daraus folgt, dass Krebs in einem späteren Stadium als nötig erkannt wird – mit aller persönlicher Tragik und höheren Kosten für das Gesundheitswesen. Laut Ärzteblatt muss mit einer Verzögerung zwischen 30 und 89 Wochen gerechnet werden – Wochen, die über Leben und Tod entscheiden.

Senioren

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