Statt mithilfe von Antikörpertests zu ermitteln, wie weit die Herdenimmunität bereits fortgeschritten ist, testen sich Österreich und Deutschland mit unverlässlichen Momentaufnahmen, die nichts bringen, zu Tode.

Foto: Kollinger / pixabay.com
Antikörpertests: Selbst das arme Indien kann, was Österreich nicht zustande bringt

John Ioannidis von der Universität Stanford in den USA zählt nicht nur zu den meistzitierten Wissenschaftlern der Welt, er liefert seit Beginn der Corona-Krise wichtige Zahlen zu Ausbreitung, Gefährlichkeit und Sterblichkeit.

„Lockdowns“ dürften negative Effekte haben

Schon im Mai 2020 riet er von „Lockdowns“ ab, weil das Coronavirus bereits weit verbreitet sei und diese Maßnahme nichts bringe. Im Gegenteil: „Es scheint, als habe der ‘Lockdown’ einen negativen Effekt gehabt,“ sagte er nun in einem Gespräch mit der Welt am Sonntag.

Auf dem Weg zur Herdenimmunität

Im Oktober 2020 berichtete unzensuriert über eine Studie von Ioannidis, wonach bis dahin zehn Prozent der Menschheit mit dem Coronavirus infiziert seien oder gewesen wären. Seine aktuellen Auswertungen kommen zu dem Schluss, dass in Deutschland zwischen zwölf und 36 Prozent aller Menschen bereits Corona-Antikörper entwickelt haben dürften. Das „bedeutet, dass 0,2 bis 0,6 Prozent gestorben sind.“

Auch die Tiroler Tageszeitung berichtete als erstes Mainstream-Medium unlängst darüber, dass „bereits 15 bis 30 Prozent der österreichischen Bevölkerung“ gegen das Coronavirus immunisiert sein könnten.

Einmal mehr: Antikörpertests als Ausweg

Und damit mahnt Ioannidis ein, endlich Antikörperstudien durchzuführen. „Selbst im armen Indien wurden solche Studien gemacht“ – nur in der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich nicht – warum?

Antigentest

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