Frauensport wird heutzutage seinem Namen nicht mehr unbedingt gerecht. Nun hat ein US-Bundesstaat einen Schritt für Fairness gesetzt.

Foto: Stefan Brending / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0 de)
Transgender-Athleten aus weiblichen Sportmannschaften verbannt

Es ist eigentlich ein völlig absurdes Thema, aber symptomatisch für unsere Zeit, in der alles aus dem Ruder zu laufen scheint. Die Sportwelt muss sich seit einigen Jahren nämlich mit dem Problem auseinandersetzen, dass beim Damensport immer öfter Transgender-Männer antreten – und aufgrund ihrer körperlich männlichen Anlagen die Wettbewerbe gewinnen. Sie sind schneller, größer und stärker. Das Nachsehen haben die echten Frauen.

Lobbyismus für Olympische Spiele

Auf Betreiben der starken Lobby der lustigsten Geschlechterkonstellationen hat es das Internationale Olympische Komitee (IOC) 2004 transsexuellen Athleten erlaubt, an den Olympischen Spielen teilzunehmen.

Sogenannte Transmänner, also ehemalige Frauen, können seitdem ohne Einschränkung an den Wettkämpfen der Männer teilnehmen. Bis 2015 durften bei den Frauen nur jene Ex-Männer teilnehmen, die eine Geschlechtsumwandlung vorweisen konnten.

Frauen im Wettbewerb mit Männern

Diese Schranke fiel 2015. Seither müssen sie nur noch einen Testosteronwert unter zehn Nanomol pro Liter Blut mindestens ein Jahr vor dem ersten Wettkampf belegen.

Nachdem damit quasi echte Männer gegen Frauen antraten und damit die echten Frauen „aus dem Rennen“ nahmen, wurde der Grenzwert auf fünf Nonomol gesenkt.

„Diskriminierung“ – aber nicht der echten Frauen

Egal, welches Mainstream-Medium sich mit dem Thema beschäftigt, es rührt immer an den Gefühlen der doch jetzt Frauen, die es nicht zu verletzen gelte. Sie würden „diskriminiert“, wie die Zeit es nennt, wenn Regeln aufgestellt werden, die Frauen vor hormonell veränderten Männern im sportlichen Wettbewerb schützen sollen. Auf der Strecke bleiben die echten Frauen. Für sie hat man in den Redaktionsstuben weder Herz noch Interesse.

Zweite US-Staat wehrt sich

Einen Schritt, der sich den Sorgen der echten Sportlerinnen annimmt, hat jetzt die Gouverneurin von Arkansas in den USA, Asa Hutchinson, gesetzt. Sie unterzeichnete am Donnerstag eine Gesetzesvorlage, die es Transgender-Sportlern verbietet, weiblichen Sportmannschaften beizutreten.

Damit wird Arkansas nach Mississippi in diesem Jahr der zweite Bundesstaat in den USA, der ein solches Gesetz verabschiedet. Dies soll dazu beitragen, Fairness bei Sportveranstaltungen für Frauen wieder herzustellen und aufrechtzuerhalten. Und wohl auch die Welt wieder ein Stückchen in Richtung Normalität zu drehen.

Sport Frauen

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