Die türkise “Message Control” ist ob der vielen Skandale der Bundesregierung quasi nicht mehr existent, das bewies nun auch ÖVP-Wirtschaftsministerin Schramböck.

Foto: BKA / Christopher Dunker
Türkise “Message Control” zerfällt: Ministerin Schramböck will keine unangenehmen Fragen gestellt bekommen

ÖVP-Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck zählt unter den vielen maßlos überforderten und angezählten Regierungsmitgliedern zur Spitze, nicht erst seit dem Steuergeld-Fiasko rund um das gefloppte “Kaufhaus Österreich”. Bei einer Pressekonferenz wurde sie nun von einer ORF-Journalistin mit Chat-Protokollen aus dem ÖBAG-Skandal und einer darin beschriebenen Inkompetenz ihrer Person konfrontiert. Schramböck wich der Frage peinlich berührt aus und forderte, keine unangenhmen Fragen zu stellen.

“Möchte lieber über Forschung und Innovation sprechen”

Von der Journalistin wird Schramböck mit den Konversations-Mitschnitten rund um ÖBAG-Chef Thomas Schmid befragt, da auch ihr Name in diesen auftaucht. Schmid wollte, so das Protokoll, unter anderem die Agenden für den Verbund im Finanzministerium angesiedelt haben, da man der ÖVP-Ministerin bzw. ihrem Ressort Missmanagement attestierte.

Wie aus einem Skript antwortete Schramböck plötzlich völlig entgeistert und sich wiederholend, dass sie lieber Fragen zu Forschung und Innovation hätte und keine zu den Chats. Als die Journalistin beharrlich bleibt, wirkt Schramböck in die Defensive gedrängt, nicht wissend, wie sie sich abseits der türkisen “Message Control” zu verhalten hat:

Margarete Schramböck

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