Wiens Ex-Gesundheits- und Finanzstadträtin Renate Brauner: eine Nadelstreif-Sozialistin, wie sie im Buche steht.

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SPÖ-Brauner kassiert wohl weiterhin 365.000 Euro für Sinnlos-Job

Die ehemalige Wiener SPÖ-Funktionärin und Stadträtin Renate Brauner kassiert seit ihrem Ausscheiden aus der Politik ein Spitzen-Managergehalt für eine eigens geschaffene Stelle. Dazu werden ihr vom Steuerzahler zwei Sekretärinnen und ein Büro in der Wiener Innenstadt zur Verfügung gestellt. Trotz Kritik des Rechnungshofes droht jetzt die Verlängerung der ominösen Direktorenstelle.

SPÖ, Neos unnd Grüne stimmen für Verlängerung

Einen Antrag im Wiener Landtag, den Job Brauners als “Bevollmächtigte für Daseinsvorsorge” einzustellen, lehnte eine breite Mehrheit aus der Stadtregierung von SPÖ, Neos und der grünen (!) Opposition ab. Doch es kommt noch schlimmer: Die SPÖ stellte im Landtag eine Beibehaltung des Jobs in Aussicht, auch wenn Renate Brauner, für die der Versorgungsposten einst geschaffen wurde, im Herbst in Pension geht.

Rechnungshof: “Leistung nicht messbar”

Bis 2018 war eine Magistratsstelle – unter ferner liefen – für die Aufgaben der Daseinsvorsorge zuständig. Dann entschied die damalige Stadtregierung angesichts des Abgangs von Brauner als (extrem erfolglose) Finanzstadträtin, einen eigenen Posten für sie zu erschaffen. Kostenpunkt: 365.000 Euro im Jahr. Arbeitsleistung laut Stadt-Rechnungshof: weder messbar, noch dokumentiert. Die endgültige Entscheidung über die Beibehaltung der Sinnlos-Stelle wird im Sommer fallen.

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