Trauernder Wiener umarmt Freund: Gefängnis! – Unzensuriert

 “Sogar Strafgefangene haben es besser, die bekommen wenigstens ein g’scheites Bett und nicht nur eine harte Steinmatte wie ich,” beschwert sich der bisher unbescholtene Senior über die Haftbedingungen.

Foto: unzensuriert.at
Trauernder Wiener umarmt Freund: Gefängnis!

Nachdem seine Mutter gestorben war, fand der Wiener Albert K. Trost bei seinen Freunden. Der Polizei gefiel das weniger: Wegen Verstoß gegen die Corona-Vorschriften setzte es eine Haftstrafe!

500 Euro für eine Umarmung

Da mir meine Freunde nach dem Tod meiner Mutter im ersten Lockdown auf die Schulter klopften, strafte uns die Polizei wegen des fehlenden Abstands rigoros ab,

so der abgestrafte Pensionist gegenüber dem Webportal heute.at.

500 Euro sollten zuerst er und seine Freunde zusammen bezahlen, nach einem Einspruch ging das Gericht auf 250 Euro runter:

Lieber acht Stunden Häf’n als dem Staat dafür Geld geben …

Corona-Wirr-War am Debakel schuld

Dann allerdings kam der OGH-Entscheid, dass alle Corona-Strafen rechtswidrig wären. Dazu gab es ja seitenweise Berichte in den Zeitungen und im Fernsehen.

Für den Pensionisten schien die Sache sich damit bereinigt zu haben. Er legte keinen Einspruch gegen das erstinstanzliche Urteil ein. Die Sache schien für ihn erledigt, bis zum letzten Samstag:

Da stand die Polizei plötzlich bei mir vor der Türe und wollte mich auf der Stelle mitnehmen. Ich hatte aber eine wichtige medizinische Behandlung vor mir, die ich keinesfalls aufschieben konnte.

Die Behörden und der Pensionist einigten sich schließlich auf einen Haftantritt an Ostermontag um 7 Uhr in der früh.

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