„Osterruhe“ brachte in Kärntner Ort sprunghaften Anstieg von Infizierten – Unzensuriert

Der Osterhase mit Maske als Symbol für die von der Regierung verhängte “Osterruhe”, die trotzdem, wie in Kärnten, zum Anstieg von Corona-Infizierten führte.

Foto: Alexandra_Koch / pixabay.com
„Osterruhe“ brachte in Kärntner Ort sprunghaften Anstieg von Infizierten

Harter „Lockdown“, Maske im Freien, Ausgangssperre und eingeschränktes Treffen mit Verwandten – was hat es gebracht? Im Kärntner Ort Bad St. Leonhard nichts, denn dort stieg die Zahl der Corona-Infizierten sprunghaft an.

Palmsegnung auf dem Hauptplatz als möglicher Cluster

Laut Kronen Zeitung erreichte der Ort im Lavanttal am Samstag mit 900 den Höhepunkt der Sieben-Tage-Inzidenz. Schon wurde ein möglicher Cluster ausgemacht: Die Palmsegnung auf dem Hauptplatz mit Hunderten von Teilnehmern soll schuld daran sein, meinen jetzt einige im Ort.

Gottesdienste nicht verboten

Darüber ist ein Streit entbrannt. Der Pfarrer Martin Edlinger verteidigt sich in der Kronen Zeitung: Man habe im Freien, mit FFP2-Maske und mit genügend Abstand gefeiert. Die Corona-Verordnung habe Gottesdienste in der Osterwoche ja nicht verboten.

Tatsächlich ist auf dem Bild in der „Krone“ zu sehen, wie die Gläubigen im Freien Maske tragen und Abstand halten. Deshalb bezweifelt auch der Wolfsberger Bezirkshauptmann Georg Fejan, dass der Cluster bei der Messe entstanden sei.

Osterhase mit Maske

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