FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer kritisierte bei einer Pressekonferenz heute, Donnerstag, in Wien erneut die Zusperr-Orgien der Regierung, die immer wirkungsloser würden.

Foto: Screenshot / FPÖ-TV
FPÖ-Chef Hofer: „Politik muss dazulernen, Lockdown hat Wirkung verloren“

Die Regierung müsse dazulernen und einsehen, dass der „Lockdown“ seine Wirkung verloren habe. Er fürchte aber, dass er dennoch österreichweit wieder kommen werde, sagte FPÖ-Chef Norbert Hofer heute, Donnerstag, bei seiner Pressekonferenz in Wien.

Steigende Infektionszahlen trotz hartem “Lockdown”

Als Beispiel für seine Aussage nannte er die Entwicklung in Deutschland. So sagte Hofer:

Deutschland ist seit Wochen im harten „Lockdown“ und sieht sich mit stetig steigenden Infektionszahlen konfrontiert. Das untermauert den Umstand, dass sich die Menschen nicht mehr länger einsperren lassen wollen und sich eben illegal im privaten Rahmen treffen, weil sie aus dem öffentlichen Raum vertrieben werden.

Hofer betonte, regionales Handeln unterstützen zu wollen, doch halte er nichts vom Eintrittstesten für den Handel, wo es genügend Schutzvorkehrungen gibt und wo es nachweislich noch zu keinem “Cluster” gekommen sei. Hofer appellierte, die Geschäfte wieder aufzusperren, pro Woche schreibe der Handel einen Verlust von 420.000 Euro.

Hofer fragt Van der Bellen: “Sind wir so, oder sind wir nicht so?”

Hofer nahm dann auch zur Nationalrats-Sondersitzung morgen, Freitag, Stellung, bei der die ÖVP-Chat-Protokolle und die ÖBAG-Postenausschreibung, die der heutige Chef Thomas Schmid selbst verfasst haben soll, Thema sein werden. Hofer dazu:

Nach den Bussi-Chats ist wieder Zeit für Erwachsenen-Politik. Und ich habe eine Frage an den Bundespräsidenten: Sind wir so, oder sind wir nicht so?

Lustig findet Hofer die Aussage des ÖVP-Nationalratsabgeordneten Andreas Hanger, der gesagt habe, dass es sich bei den Chats um private Nachrichten gehandelt habe. Hofer bringt dazu einen treffenden Vergleich:

Als Strache in Ibiza war, hat es sich auch um keinen Staatsbesuch gehandelt.

Norbert Hofer

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