ÖVP-Hanger arbeitet sich am grünen Koalitionspartner wegen ihrer „Green Jobs“ ab.

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„Green Jobs“: ÖVP streitet wieder mit Grünen wegen Postenbesetzungen

Andreas Hanger, ein bis dato eher unbekannter Hinterbänkler in den ÖVP-Reihen, hat offenbar eine neue Aufgabe bekommen. Aufhorchen ließ er am 31. März mit seiner „Wollt- Ihr-uns-pflanzen-Kritik“ an den Grünen in Sachen Postenschacher und legt heute, Samstag, nochmals nach.

„Green Jobs“ offenbar falsch verstanden

In einem Pressedienst demütigt er die Grünen angesichts weiterer Besetzungen dahingehend, dass die Grünen den Begriff „Green Jobs“ offenbar falsch verstanden hätten. Sie dürften „in Wahrheit gemeint haben, fleißig Postenversorgung für ihre grünen Parteifreunde betreiben zu wollen“, heißt es. Neben der zuletzt bekannt gewordenen Besetzung von Dieter Brosz als Abteilungsleiter im Sportministerium unter Vizekanzler Werner Kogler wusste der Schwarze auch weitere „Green Jobs“ aufzuzählen.

Pure Heuchelei

Der ehemalige Büroleiter im Grünen Klub, Marc Schimpel, sei Geschäftsführer der COFAG geworden, zur Aufsichtsratschefin der Austro Control ernannte das grüne Ministerium die ehemalige Bezirksrätin der Grünen, Karin Tausz. Mit Katrin Vohland sei außerdem eine ehemalige bundesdeutsche Grünen-Politikerin zur Chefin des Naturhistorischen Museums bestellt worden und nun bekomme mit Josef Meichenitsch der nächste Kogler-Vertraute eine Beförderung. Er wird Aufsichtsrat in der ABBAG, der Verwertungsgesellschaft der Hypo Alpe Adria, so Hanger, der abschließend Heuchelei unterstellte.

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