Laut einer Studie infizierten sich Geimpfte mit Südafrika-Virus öfters als Ungeimpfte.

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Geimpfte stecken sich häufiger mit Südafrika-Virus an

Ein aktueller Bericht der Frankfurter Rundschau ist faktisch Gift für Impfbefürworter bezüglich Coronavirus. Laut einer Studie der Universität Tel Aviv und der Clalit Healthcare Organisation – der größten Krankenkasse in Israel – haben sich Geimpfte achtmal so häufig wie Ungeimpfte mit der südafrikanischen Variante B.1.351 angesteckt. Da aber insgesamt dieser Virusstamm in Israel kaum verbreitet sei, würden sich nur wenige Menschen damit infizieren, während 90 Prozent der Infektionen dort auf die sogenannte britische Variante zurückzuführen seien.

Immunsystem reagiert falsch

Dennoch: Vermutet wird, dass das Immunsystem nicht richtig auf neue Virenformen reagieren kann, wenn es zuvor ein anderes Virus gab. Das Immunsystem würde dieser Theorie nach stets Antikörper-Versionen gegen dieses beim ersten Kontakt kennengelernte Antigen bilden und wäre nicht mehr richtig dazu in der Lage, sich umzustellen. Das Prinzip ließe sich auch auf eine Impfung übertragen. Diese könnte sich dann im schlimmsten Fall nachteilig auswirken, wenn man einer neuen Variante eines Virus ausgesetzt ist, weil das Immunsystem auf eine alte Version des Antigens fixiert ist.

Im Fall von Sars-CoV-2 handelt es sich bei dieser Zielstruktur um das Spike-Protein, sämtliche zugelassenen Impfstoffe orientieren sich an der originalen Version dieses Proteins, heißt es in dem Bericht.

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