Nicholas Ofczarek freut sich schon auf die Oktober-Maßnahmen.

Foto: Screenshot: allesdichtmachen / YouTube
#allesdichtmachen – Was wir von den Schauspielern lernen können

Die Initiative von mehr als 50 deutschsprachigen Schauspielern unter dem Hashtag #allesdichtmachen trifft die Regierenden und ihre medialen Verkünder ins Mark. Sie ist ein schwerer Schlag für die Diffamierungskampagne gegen Maßnahmenkritiker. Und sie macht all jenen Mut, die eine Alternative zur angeblich alternativlosen Regierungspolitik in Sachen Corona verlangen.

Widerlegtes Narrativ wird zur stumpfen Waffe

Reflexartig wird betont, wie schlimm es sei, dass diese Prominenten mit ihren ironischen Videos „Verschwörungsschwurblern“ und „Rechtsextremen“ in die Hände spielen würden. Damit wird genau jenes Narrativ bemüht, das mit dem mutigen Auftritt der Mimen widerlegt ist.

Kritiker finden sich in allen Gesellschaftsschichten

Die Gruppe derer, die den von den Regierungen beschrittenen Weg in Deutschland wie in Österreich als Irrweg betrachten, ist riesengroß, vermutlich umfasst sie bereits deutlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Da ist es nur logisch, dass sich diese Kritiker in allen Gesellschaftsschichten finden – unter Frauen und Männern, Jungen und Alten, Linken und Rechten genauso wie unter Tischlern und – Schauspielern.

Der ausgeübte Druck wird den einen oder die andere aus diesem Projekt herausbrechen. Heike Makatsch hat als erste Wirkung gezeigt. Aber auch sie distanziert sich nicht von der Botschaft ihres Videos, sondern lediglich von denjenigen, zu denen man ihr jetzt eine Nähe andichten will.

Gemeinsam fällt es leichter

Für die Kritiker der Corona-Politik ist die Aktion trotz des enormen Widerstands, auf den sie trifft, ein wichtiges Signal. Es lautet einerseits, dass es gemeinsam einfacher ist, Mut zu fassen und seine Meinung zu sagen – gerade in Zeiten, in denen manche die Meinungsfreiheit nur allzu gerne der vorgeblichen Pandemiebekämpfung opfern. Das ist eine starke Botschaft an all jene, die schon seit vielen Monaten gegen die massiven Einschränkungen des Lebens in jeder Hinsicht ankämpfen.

Videos regen zum Nachdenken an

Es ist aber auch ein Beispiel dafür, wie eine Debatte zwischen den mittlerweile zunehmend verhärteten Fronten angestoßen werden kann. Denn die Angstpropaganda durch Politik und Medien hat bei vielen gefruchtet. Jeder Versuch, sie mit Fakten und Argumenten zu widerlegen, löst erbitterten Widerstand aus und bestärkt diejenigen, die glauben, die Regierungen würden das Richtige tun, in ihrer Abwehrhaltung. Die Schauspieler gehen einen anderen Weg. Sie regen – jeder auf seine Art – zum Nachdenken an.

Wenn sich Kritiker mit Nobelpreisen tarnen

Wenn etwa Jan Josef Liefers sagt, dass sich verantwortungslose Ärzte und Wissenschaftler mit Professuren an weltberühmten Universitäten und sogar Nobelpreisen „tarnen“ würden, dann provoziert er die Seher dazu, sich mit Ansichten auseinanderzusetzen, die von den Regierenden bewusst ignoriert und von vielen Medien aus der Berichterstattung ausgeschlossen werden.

Strenge Erziehung zu Disziplin und Hygiene

Wenn Felix Klare – dem Publikum ebenso von vielen „Tatort“-Sonntagen bestens bekannt – seine vier Kinder im „Home-Schooling“ mit drakonischen Methoden „zu Disziplin und Hygiene“ erzieht, weil auch „der Staat neuerdings wieder ziemlich klare Ansagen macht“, dann vermag das Menschen aufzurütteln, die bisher die Vorboten von Totalitarismus und Diktatur in den Maßnahmen noch nicht bemerkt haben.

Für immer „Couch-Potato“

Und wenn Nicholas Ofczarek eine Fortsetzung der Corona-Maßnahmen über Corona hinaus fordert und dabei in seiner Coach versinkt, dann dämmert dem einen oder anderen vielleicht, dass die versprochene „neue Normalität“ doch ganz anders aussehen könnte als die alte.

Gemeinsam die Distanz überwinden

Die Wirkung der Aktion vorausgesehen hat Hanns Zischler, der sich in seinem Video gleich von allem distanziert, am entschlossensten von sich selbst. Distanzieren ist zum Volkssport geworden. Wem es hilft, der soll es tun. Entscheidend ist die Gemeinsamkeit im Eintreten für die Rückkehr zu einem normalen Leben – auch mit dem Virus. Dazu bedarf es keiner politischen Lagerzugehörigkeit.

Nicholas Ofczarek

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