Türken aus Ostanatolien gelangten in der letzten Zeit ganz legal ins deutsche Sozialsystem. Es sollen Tausende sein, die auf diese Weise einwanderten.

Foto: hilmar h. werner / Wikipedia (PP0)
Regierungspartei hilft tausenden Ostanatoliern bei der Auswanderung nach Deutschland

Trotz Corona-Freiheitsbeschränkungen gab es im Jahr 2020 insgesamt 122.170 Asylanträge. Die meisten Einwanderer gaben, wenn überhaupt, als Herkunftsland Syrien an. Dahinter folgen Afghanen, Iraker und an vierter Stelle Türken.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die türkischen Staatsbürger bedienten sich häufig sogenannter „Grauer Pässe“, die ihnen über die „gesperrten“ Grenzen halfen. Türkische Medien berichten seit einiger Zeit darüber, dass tausende Männer aus Ostanatolien mit Hilfe von Grauen Pässen mutmaßlich illegal nach Deutschland eingereist sind. Bis zu 8.000 Euro bezahlten die Versorgungssuchenden für die Pässe und gefälschte Einladungen zu Kulturveranstaltungen.

Geschätzt wird, dass mehrere tausend (!) Türken auf diesem Weg in das deutsche Sozialsystem eingewandert sind. So haben nun diverse Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen, um die dahinterstehenden Verantwortlichen aufzudecken.

Von höchster Stelle betrieben

Die Grauen Pässe sind ein offizielles Dokument. Sie werden von den türkischen Behörden an Staatsdiener ausgegeben, um ihnen Termine im Ausland ohne Visum zu ermöglichen.

Nach Informationen des NDR hat an der illegalen Vergabe der Pässe, mit denen Sozialfälle außer Landes gebracht wurden, die Regierungspartei des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, AKP federführend mitgewirkt. Vor allem AKP-Bürgermeister sollen den schwungvollen Handel mit den Pässen betrieben haben.

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