Dominik Nepp mit 97,86 Prozent zum Wiener FPÖ-Chef gewählt – Unzensuriert

Erfolg für Dominik Nepp (im Bild rechts beim Wiener Landesparteitag mit der Simmeringer Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Katharina Krammer und FPÖ-Parteichef Norbert Hofer): Er bekam von 395 Delegierten und 385 abgegebenen Stimmen 365.

Foto: unzensuriert
Dominik Nepp mit 97,86 Prozent zum Wiener FPÖ-Chef gewählt

Dominik Nepp wurde heute, Sonntag, beim 36. Ordentlichen Landesparteitag in der Messe Wien mit eindrucksvollen 97,86 Prozent zum Wiener Obmann gewählt. Zuvor war Nepp bereits geschäftsführender Obmann. Nepp erhielt von den 385 abgegebenen Stimmen 365. 

Nepp: “Wir haben uns seit der letzten Wien-Wahl verdoppelt”

385 Stimmzettel wurden bei der Obmannwahl abgegeben, wobei zwölf ungültig waren. 365 der gültigen Stimmen entfielen auf Nepp. Gegenkandidaten gab es nicht. Nepp hätte bereits im Vorjahr offiziell gekürt werden sollen, der erste Coronavirus-Lockdown machte der Partei aber einen Strich durch die Rechnung.

In seiner Rede vor der Abstimmung mahnte Nepp Geschlossenheit in der Partei ein und kündigte eine „große Wählerrückholaktion“ an. Umfragen würden hier bereits zuversichtlich stimmen. Nepp sagte:

Wir haben uns seit der letzten Wiener Wahl verdoppelt. Das ist noch lange nicht das Ende, sondern der Beginn.

Hofer: “Politik mit Ecken und Kanten”

FPÖ-Parteichef Norbert Hofer sagte in seiner Rede, dass Dominik Nepp für eine Politik mit Ecken und Kanten, aber auch für eine soziale Politik stehe. Überraschend kündigte Hofer für Mai neue Enthüllungen an, die die Regierung erschüttern würden. Um welche Enthüllungen es sich dabei handelt, sagte er nicht. 

Kickl: “Für mich ein Stück Heldengeschichte”

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl, der mit einer “Kurz muss weg!”-Maske zum Landesparteitag, wo Maskenpflicht vorgeschrieben war, kam, meinte schmunzelnd, er fühle sich schon wie der Zorro des 21. Jahrhunderts. Kickl spielte damit auf die Weigerung des Maskentragens der FPÖ-Parlamentsfraktion an.

Kickl streute Dominik Nepp Rosen. Nepp habe die Verantwortung in einer sehr schwierigen Situation übernommen und Charakter gezeigt. Für ihn sei das ein Stück Heldengeschichte, “dafür ziehe ich meinen Hut”. 

Hofer, Krammer, Nepp

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