Wer das letzte Meisterschaftsspiel der Bundesliga-Runde sehen möchte, muss nicht nur eine Eintrittskarte kaufen, sondern auch eine FFP2-Maske tragen und einen negativen Corona-Test vorweisen.

Foto: Werner100359 / wikimedia.org / (CC BY-SA 4.0)
Fußball-Anhänger fühlen sich gefrotzelt: Letztes Spiel der Liga mit Zuschauern

Nach dem positiven Bescheid der Bundesregierung hat die Bundesliga am Montag bekanntgegeben, dass ab der letzten Runde der Tipico-Bundesliga (21./22. Mai) und der 2. Liga (23. Mai) wieder Heimfans zu den Spielen zugelassen werden. Allerdings mit strengen Auflagen.

„Ich liebe meinen Kanzler“, hat ÖBAG-Chef Thomas Schmid in einer Kurznachricht an ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz geschrieben, als Schmid von Kurz zugesichert worden war: „Du bekommst eh alles, was du willst!“

Mit FFP2-Maske und negativem Corona-Test auf Tribüne

Fußball-Anhänger empfinden da schon anders. Ihnen wurde jetzt von der Regierung erlaubt, das letzte Bundesliga-Spiel ihres Vereins besuchen zu dürfen. Natürlich mit strengen Auflagen. Doch dankbar sind die Fans dem Kanzler nicht dafür, dass sie eine einzige Runde der Meisterschaft mit umgeschnallter FFP2-Maske und negativem Test-Nachweis im Stadion miterleben dürfen. Im Gegenteil: Viele fühlen sich gefrotzelt.

Maximal 3.000 Zuschauer erlaubt

Zugelassen sind außerdem maximal 3.000 Zuschauer beziehungsweise 50 Prozent des jeweiligen Fassungsvermögens. Wer geimpft ist oder eine überstandene Infektion nachweisen kann, braucht keinen Test zu machen. Ob damit wirklich wieder Leben eingehaucht wird auf den Tribünen, bleibt dahingestellt. Außerdem stellt sich die Frage, ob bei diesen Auflagen überhaupt Zuschauer in die Stadien kommen.

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