Trotz der angeblich überall lauernden großen Corona-Gefahr und “Dauer-Lockdown” in Wien darf dort am 19. Juni die Regenbogen-Parade der Schwulenszene stattfinden.

Foto: darkweasel94 / wikimedia.org (CC BY 3.0 AT)
Prioritäten der Wiener SPÖ: “Dauer-Lockdown” für Bürger, aber Schwulen-Parade soll stattfinden

Viele Wiener Bürger fühlten sich von der Meldung regelrecht gefrotzelt: Während SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig seit Wochen die knapp zwei Millionen Einwohner der Stadt im “Dauer-Lockdown” einsperrt, darf im Juni die sogenannte “Regenbogen-Parade” am Ring wieder stattfinden.

Keine Corona-Gefahr bei Aufmarsch der Homo-Szene?

Die Organisatoren der Parade, die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien, teilten mit, dass am 19. Juni wieder ein Zug über den Ring stattfinden werde. Zwar ohne große Partywägen, aber dafür mit Fußgängern und Radfahrern als Teilnehmer. Zudem sei eine Abschlusskundgebung vor dem Rathaus geplant.

Sowohl Ludwig, als auch Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (Neos) bekundeten ihre Unterstützung für das Vorhaben, weshalb von politischer Seite grünes Licht dafür gegeben wurde. Erboste Internetnutzer fragen sich nun zurecht, ob von einer solchen Veranstaltung etwa keine Corona-Gefahr ausgehe. Gerade der SPÖ-Bürgermeister ist es nämlich, der seit Wochen vor überfüllten Intesivbetten in der Hauptstadt warnt und daher sämtliche Öffnungsschritte immer wieder vehement verneint.

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