Masken-Eklat: Richterin verschob Prozess gegen Martin Rutter auf unbestimmte Zeit – Unzensuriert

Martin Rutter, einer der Corona-Demo-Organisatoren, wird vorgeworfen, zwei Polizisten bei der Kundgebung am 31. Jänner gestoßen zu haben. Rutter bestreitet das vehement.

Foto: unzensuriert.at
Masken-Eklat: Richterin verschob Prozess gegen Martin Rutter auf unbestimmte Zeit

Masken-Eklat beim Landesgericht für Strafsachen in Wien. Die Richterin verschob den Prozess – wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt – gegen Corona-Demo-Organisator Martin Rutter, weil dieser sich weigerte, beim Betreten des Gerichtsgebäudes eine Maske aufzusetzen.

Ärztliches Attest für Masken-Befreiung

Rutter führte gute Gründe dafür an: Er konnte ein ärztliches Attest vorzeigen, das ihn vom Maskentragen befreit. Außerdem brachte Rutter einen negativen Antigentest zur Verhandlung mit. Beides wurde von seinem Rechtsanwalt Dr. Michael Drexler der Richterin vorgelegt. Doch die Richterin befand beides nicht für ausreichend. Der Prozess wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Dem Vernehmen nach soll jetzt geprüft werden, ob eine mechanische Vorrichtung, zum Beispiel ein Schild vor dem Gesicht, Rutter zur Teilnahme an der Verhandlung berechtigt. Als ob wir keine anderen Sorgen hätten.

Rutter: “Kluge Entscheidung der Richterin”

Rutter fand diese Entscheidung der Richterin „klug“, wie er der versammelten Presse sagte. Man sei ja nicht in Nordkorea, wo ein Prozess ohne den Angeklagten stattfinden könne.

Zur Sache selbst meinte er, dass er völlig unschuldig sei. In der Anklage stünde, dass er bei der Corona-Demo am 31. Jänner zwei Polizisten gestoßen habe. Das bestreitet Rutter vehement. Physische Verletzungen bei den Polizisten wären auch nicht angegeben worden.

Gegen jede Form von Gewalt

Im Video-Interview mit Unzensuriert, das YouTube nur Personen ab 18 Jahren frei gibt, bekräftigte er nochmals, gegen jegliche Gewalt zu sein. Es gebe Zeugen und Videomaterial, die ihn vom Vorwurf entlasten würden.

 

Dass nun ausgerechnet einer der Organisatoren der regierungskritischen Corona-Demos vor Gericht gezerrt wird, verwundert Teilnehmer der Kundgebungen nicht. Sie werteten dies als Willkürakt der Polizei von ÖVP-Innenminister Karl Nehammer, der ja ankündigte, gegen die Demonstranten hart vorzugehen. Vor dem Gerichtsgebäude in der Wickenburggasse 22 versammelte sich deshalb eine Gruppe von Sympathisanten, die „Freiheit für Rutter“ skandierten. Diese ist – vorläufig – gesichert.

Martin Rutter

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