„Trägt nicht zur Akzeptanz der Maßnahmen bei“: Ausgangssperre auch ohne Corona-Fälle – Unzensuriert

Obwohl Helgoland weit in der Nordsee liegt und keinen einzigen Corona-Fall zählt, werden die Bewohnern mit der „Bundesnotbremse“ jetzt eingesperrt.

Foto: Jörg Braukmann / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
„Trägt nicht zur Akzeptanz der Maßnahmen bei“: Ausgangssperre auch ohne Corona-Fälle

Welche Blüten der Corona-Wahnsinn treibt, zeigt sich aktuell auf Helgoland. Dort gibt es unter den rund 1.300 Einwohnern keinen einzigen Corona-Fall, nicht einmal einen falsch Positiven. Und trotzdem gelten seit Mittwoch die Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr und Kontaktbeschränkungen.

Bürgermeister Singer (parteilos) ist sauer:

Das trägt nicht dazu bei, dass die Akzeptanz (der Corona-Maßnahmen, Anm. von unzensuriert) steigt.

Vergeblich auf Ausnahme gehofft

Wie die Bild Zeitung berichtet, ist die Aufregung auf Helgoland deshalb groß. So sagt ein Bewohner:

Die Politik tut so, als hätten wir eine Inzidenz von über 100 – ein Wahnsinn.

Tatsächlich hat Helgoland eine Inzidenz von null. Nicht aber der Kreis Pinneberg, zu dem das 146 Kilometer entfernte Eiland politisch gehört. Doch mit der „Bundesnotbremse“, mit der eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes in Kraft getreten ist, wird über einen Kamm geschert: Auch keine Ausnahme für die ferne Insel.

Helgoland

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