In Großbritannien werden Datenauswertungen veröffentlicht, die die Sinnhaftigkeit von Antigen-Tests hinterfragen lassen. Ob sie auch hierzulande gelesen werden?

Foto: Claude Truong-Ngoc / Wikimedia / CC BY-SA 4.0
Vergleichstests zeigen: Mehr als jeder zweite positive Antigen-Test ist falsch

Eine Auswertung von Daten aus Großbritannien lässt die Sinnhaftigkeit von Antigen-Tests, wie sie etwa in Schulen zum Einsatz kommen, bezweifeln.

Antigen-Tests halten Gegenprüfung nicht stand

In England werden Antigen-Tests (Lateral Flow Tests) mit PCR-Tests unter der Annahme gegengeprüft, dass PCR-Tests präziser und richtiger Coronaviren bestimmen können.

Diese Überprüfung ergab für die beiden jüngsten Wochen, dass die Antigen-Tests zu 62 bzw. 55 Prozent falsche positive Corona-Ergebnisse lieferten – mit allen Konsequenzen wie Quarantäne, Aussetzen der Schulpflicht, Abwesenheit vom Arbeitsplatz usw.

Hirnwasseraustritt nach Schnelltest

Wie sinnvoll diese Prozedur, der man die Schüler jede Woche aussetzt, ist, erhebt sich auch aus der Frage eines sicherlich seltenen, aber eben doch geschehenden Vorfalls. So trat bei einer Frau in Osnabrück, nachdem bei einem Schnelltest mit einem Tupfer wohl das Innere der Nase verletzt worden war, Hirnwasser aus dem Kopf. Ein Einzelfall?

PCR-Test

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