Mehrheit glaubt: Medien haben Panik verbreitet und maßgeblich zur Eskalation der Krise beigetragen – Unzensuriert

Die Zahl jener steigt, die glauben, dass die Medien mitgeholfen haben, “Corona-Panik” zu verbreiten. Das ergibt eine aktuelle Gallup-Umfrage.

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Mehrheit glaubt: Medien haben Panik verbreitet und maßgeblich zur Eskalation der Krise beigetragen

Mit dem Vertrauensverlust in die schwarz-grüne Regierung sinkt offenbar auch das Vertrauen in herkömmliche Medien. Das bringt jetzt eine interessante Umfrage des Gallup-Instituts zutage.

Medien haben maßgeblich zur Eskalation beigetragen

Auf die Frage, welche Rolle die Medien in der Corona-Krise spielen, sagten nur 20 Prozent, dass die Medien geholfen haben, die Gefahren zu erkennen und die Krise einzudämmen. Wesentlich höher ist die Zahl jener, die glauben, dass die Medien Panik verbreitet und maßgeblich zur Eskalation der Krise beigetragen haben – nämlich 29 Prozent. Die Hälfte der Befragten wollte sich weder so, noch so äußern.

Meinung drehte sich

Die repräsentative Umfrage führte Gallup im Zeitraum vom 15. bis 19. April bei tausend “webaktiven Österreichern” ab 16 Jahren durch. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Meinung offenbar bei vielen geändert. Denn im März 2020 waren nur 13 Prozent der Auffassung, dass Medien Panik verbreiten, dagegen sagten 25 Prozent, im April sogar 31 Prozent, dass Medien geholfen haben, Gefahren zu erkennen.

Unabhängiger Journalismus gewünscht

Dass man das Vertrauen in die Medien zusehends verliert und ihnen sogar Mitschuld an der Panikmache der Regierung gibt, ist umso mehr schade, da das Interesse – zumindest laut der Gallup-Umfrage – am Journalismus steigt. Allerdings wünscht sich die absolute Mehrheit einen „unabhängigen Journalismus für eine demokratische Gesellschaft“.

Ablehnung für Bezahlschranke bei Onlinemedien

Wenig überraschend ist die Ablehnung der überwiegenden Mehrheit der Befragten, was die so genannten Bezahlschranken bei Onlinemedien betrifft. Kaum jemand will, um redaktionelle Inhalte zu konsumieren, Geld ausgeben oder sogar ein Digital-Abo abschließen.

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