Isabel Díaz Ayuso feierte bei den Regionalwahlen in Madrid für die Konservativen einen triumphalen Erfolg. Für den ORF traten damit die “schlimmsten Befürchtungen” ein.

Foto: EPP Group in the CoR / Wikimedia (CC BY 2.0)
Für ORF-Moderatorin sind mit konservativem Wahlsieg in Spanien „schlimmste Befürchtungen eingetreten“

Die ORF-Radiomoderatorin Helene Seelmann hat sich im Ö1-„Journal um acht“ am Mittwoch eine ziemliche Ungeheuerlichkeit erlaubt. Sie wertete den Wahlsieg der konservativen Volkspartei bei den Regionalwahlen in Madrid wortwörtlich so:

Jedenfalls sind mit diesem Wahlergebnis die schlimmsten Befürchtungen eingetreten.

Die “schlimmsten Befürchtungen” von wem?

Die „schlimmsten Befürchtungen“ von wem? Von ihr? Vom ORF? Ihr unpassender Kommentar für eine eigentlich zur objektiven Berichterstattung verpflichteten ORF-Journalistin fiel in einem Gespräch mit dem ORF-Spanien-Korrespondenten Josef Manola.

Offensichtlichh eher dem linken Spektrum zugeneigt, machte die ORF-Redakteurin den Triumph der regionalen Regierungschefin und Spiztenkandidatin der Volkspartei (PP), Isabel Díaz Ayuso, die ihr Ergebnis von 2019 in Madrid verdoppeln konnte, mit einem Satz schlecht.

Gegen strenge Regeln in der Pandemie

Ayuso, 42, gelernte Journalistin, profilierte sich mit der Kritik an den strengen Regeln zur Eindämmung des Coronavirus. Für die Gastronomie wurde Ayuso zur „Santa“, eine Heilige also, die anders als die meisten anderen Regionen Spaniens, Cafés und Lokale offen gehalten hat. Den Anordnungen und Empfehlungen der Zentralregierung folgte sie nur widerwillig oder überhaupt nicht.

Isabel_Díaz_Ayuso_

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link