Maria Eschelmüller wurde vor fünf Jahren von einem Kenianer ermordet. Kein Gedenkstein, keine Tafel, nichts erinnert an sie. Junge Aktivisten nahmen die Sache in die Hand und setzten ein Zeichen.

Foto: z.V.g.
Fünfter Jahrestag der Bluttat auf dem Brunnenmarkt: Denkmal für unsere Toten gefordert

Der Mord an der Reinigungskraft Maria Eschelmüller am Brunnenmarkt in Wien-Ottakring jährte sich am 4. Mai zum fünften Mal. Damals war die 54-Jährige von dem 21-jährigen Kenianer mit einer Eisenstange erschlagen worden. Francis N. war damals schon amtsbekannt; er war 18-fach vorbestraft, illegal nach Österreich gekommen und trotz negativem Asylbescheid immer noch im Lande aufhältig.

Um den heißen Brei herum

Ein im Ermittlungsverfahren eingeholtes psychiatrisches Gutachten besagte damals, dass die Bluttat möglicherweise zu verhindern gewesen wäre, wenn die Behörden konsequent reagiert und den verhaltensauffälligen Mann rechtzeitig in Behandlung gebracht hätten. Eine vom damaligen Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) eingerichtete Sonderkommission bestätigte im Grunde diese Einschätzung.

Doch des Pudels Kern wurde nicht gestreift: Hätte Österreich seine Grenzen geschützt und das Eindringen des Kenianers vereitelt und später zumindest seinen negativen Asylbescheid vollstreckt, wäre Maria Eschelmüller wohl noch am Leben. Verantwortlich sind all jene Politiker und Behörden, die es Personen wie Francis N. ermöglichen, in unser Land zu kommen und hier – meist von Sozialleistungen – ihre Vorstellungen von Zusammenleben auszuleben.

Keine Erinnerung an Maria

Der Tod von Eschelmüller fand nur kurze Zeit Beachtung in den Mainstream-Medien. Während in Berlin sogar George Floyd, einem in den USA nach einer Polizeihandlung zu Tode gekommenen Kleinkriminellen, ein Park gewidmet wird und in Wien ein Denkmal für den bei seiner Abschiebung verstorbenen Nigerianer Markus Omofuma steht, sucht man nach einem Straßennamen, einem Parknamen oder einem Denkmal für Eschelmüller vergebens.

Doppelstandards angeprangert

Bereits an ihrem Todestag hatten junge Aktivisten auf diese Doppelstandards – Leid Fremder hui, Leid Eigener pfui – aufmerksam gemacht und symbolisch ein Straßenschild zu Ehren Marias aufgehängt und erinnert:

Für Maria gab es keinen Stein wie für Omofuma, für die Hinterbliebenen keine angemessene Entschädigung, noch nicht mal ein Wort der Entschuldigung. Wir fordern die Umbenennung ihres Sterbeortes in ‘Eschelmüller-Gasse’, damit sowohl ihr grausamer Tod als auch dessen Ursachen in Erinnerung bleiben.

Straßenschlacht mit der Polizei

Heute, Samstag, sammelten sich am Tatort wieder junge Aktivisten zu einer Andacht und Protestaktion gegen Einwanderung und importierte Gewalt. Einige Linke befanden sich auch in der Gegend, um das Totengedenken zu stören, und zeigten Schilder mit “NEIN zu Nazis”. Die Polizei musste den Gedenkplatz mit Sperrgittern gegen die Linken abgesichert.

Weil die Linken alle Zu- und Abgänge vom Gedenkort blockierten, begleiteten Polizisten die friedlichen Demonstranten zur U-Bahn. Als die Linken versuchten, die Teilnehmer der Kundgebung zu folgen, griff die Polizei schließlich durch. Die Linken “antworteten” mit Flaschenwerfen und Werfen von pyrotechnischen Gegenständen. Schließlich mussten eine Hundestaffel und die Sondereinheit WEGA beigezogen werden, um die gewalttätigen Ausschreitungen zu beenden.

Linke stören die Gedenkveranstaltung für die getötete Maria Eschelmüller am Brunnenmarkt am 8. Mai. Die Polizei steht mit dem Rücken zur sicheren Seite, nämlich zum Totengedenken.
Eschelmüller

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