Linken-Vorsitzende Janine Wissler wundert sich zurecht über den Sinneswandel der einstigen “Friedenspartei” der Grünen.

Foto: Martin Heinlein / wikimedia.org (CC-BY-2.0)
Billig zu haben: Linke stößt sich nur an NATO-Bekenntnis der Grünen

Noch ist der Wahlkampf zur Bundestagswahl im Herbst noch gar nicht losgegangen, da werden schon die künftigen Koalitionsmöglichkeiten ausgelotet. Die Weichen stehen auf eine bekennend linke Regierung aus Grünen, SPD und Die Linke.

Billiges Bekenntnis gefordert

Denn aktuell haben sich die Grünen, die von den Mainstream-Medien schon jetzt zur stimmenstärksten Fraktion geschrieben werden, an die Partei Die Linke mit ihrer Bedingung – der einzigen! – für eine Koalition gewandt. Grünen-Chef Robert Habeck forderte das Bekenntnis zum nordatlantischen Verteidigungsbündnis NATO von den Linken.

Keine teuren Koalitionsbedingungen

Linken-Vorsitzende Janine Wissler lehnte kategorisch ab․ Ausgerechnet die Grünen, „die sich mal als Friedenspartei gegründet hatten, forderten ein Bekenntnis zum Kriegsbündnis NATO“.

Ein Bekenntnis, das nicht schwerfallen dürfte, schließlich doch geleistet zu werden. Denn immerhin geht es um Futtertröge und Macht. Schwieriger wären Forderung nach Schaffung von Arbeitsplätzen, Bürokratieabbau oder Verbesserung der Lebensbedingungen der unteren sozialen Schichten. Das einzulösen, wäre viel schwerer.

Janine Wissler

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