Der damalige AG-Chef Lukas Fanninger (2. v. l.) mit Ali Titiz (m.) und anderen ISV-Funktionären beim gemeinsamen Foto. Besonders pikant: ISV-Aktivist Osman Öztürk (2. v. r.) sitzt bis heute auch im AG-Bundesvorstand.

Foto: z.V.g.
Von wegen konservativ: ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft eröffnet Uni-Moschee!

Still und heimlich wurde der sogenannte “Raum der Stille” auf der Wirtschaftsuniversität Wien in eine Art Mini-Moschee umgestaltet. Maßgeblich verantwortlich zeigt sich dafür ein Funktionär der ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft, der zugleich auch in islamistischen Kreisen unterwegs ist.

Islamisten beschlagnahmen WU-Ruheraum

In einem Video erzählt “AG-Agent” Ali Titiz stolz davon, den Ruheraum auf der Wirtschafts-Uni umgestaltet zu haben: Aus einem für alle Religionen und auch Atheisten offenstehenden Ort der Stille wurde augenscheinlich eine kleine Moschee mit Gebetsteppichen und Sichtschutz, mitten auf dem Universitätsgelände. Ob Angehörige anderer Konfessionen den Raum noch ungestört nutzen können und ob die moslemischen Ungestalter Frauen auch abseits des Sichtschutzes beten lassen, ist fraglich.

AG-Funktionär ist zugleich im politischen Islam aktiv

Für Uni-Kenner dürfte die enge Verstrickung zwischen der ÖVP-nahen “Aktionsgemeinschaft” und dem islamistischen Verein “Interkulturelle Studentenvereinigung Wien (ISV)” keine Neuigkeit sein: Schon vor mehr als einem Jahr wurde publik, dass der Verein der vom deutschen Verfassungsschutz beobachteten “Milli Görüs”-Bewegung zugerechnet wird. Für die damals mit den Vorwürfen konfrontierte Aktionsgemeinschaft scheint das jedoch kein Problem zu sein: Damals wie heute gibt es zahlreiche Doppelfunktionäre. Ali Titiz ist etwa Referent für Hochschulpolitik des ISV und daneben als AG-Aktivist tätig.

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