Unter der Bedingung, dass pro Person 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen müssen, kann die Salzburger Therme Amadé ihren Betrieb nicht führen.

Foto: Erlebnis-Therme Amadé © AIR-Media
Großbetrieb sperrt wegen nicht umsetzbarer Corona-Regelungen nicht auf

Ein verantwortungsvolles, wirtschaftliches und gästeorientiertes Arbeiten sei durch die Corona-Regeln nach dem 19. Mai nicht möglich, schreibt die Salzburger Therme Amadé, die deshalb den Betrieb weiterhin geschlossen hält.

Die von Schwarz-Grün präsentierten „Öffnungen“ ab dem 19. Mai seien nichts anderes als ein Regel-Tohuwabohu inklusive Verfassungswidrigkeiten, meinte FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl in einer Pressekonferenz am Dienstag. Wie lebensfremd sie sind, vor allem für Betriebe, zeigt nun die Reaktion der Therme Amadé.

Wirtschaftliches Arbeiten nicht möglich

Die Therme bleibt auch nach dem 19. Mai – und zwar vorläufig einmal bis Ende Juni – geschlossen. Der Grund: Die von der Bundesregierung vorgegebenen Corona-Regeln sind für diesen wichtigen Großbetrieb in der Region, der hunderten Menschen einen Arbeitsplatz bietet, nicht umsetzbar.

Auf der Facebook-Seite schreibt das Team der Therme:

Wir bedauern sehr, dass die Argumente der Tages-Thermen offenbar keine Berücksichtigung bei der Festlegung der Öffnungskriterien seitens des Gesundheitsministeriums gefunden haben. Unter diesen Bedingungen (20m2 pro Person) und den hohen Fixkosten ist ein verantwortungsvolles, wirtschaftliches und gästeorientiertes Arbeiten nicht möglich.

Therme Amadé

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