Versprecher, Tollpatschigkeit oder Kalkül? ÖVP-Landwirtschaftsministerin Köstinger nannte die Corona-Maßnahmen der Regierung im ORF “entbehrlich”.

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Freudscher Versprecher? ÖVP-Pannenministerin Köstinger nennt eigene Corona-Maßnahmen “zum Teil entbehrlich”

Der interne Zwist rund um Corona-Lockerungen und weitere Öffnungsschritte in Handel und Gastronomie zwischen Grünen und ÖVP wächst sich zu einem handfesten Koalitionsstreit aus. In diesen Streit hat sich auch die medial und politisch mehr als tollpatschige ÖVP-Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger eingeschalten, wobei ein missglücktes Interview im ORF derzeit viele Bürger schmuntzeln lässt.

Eigene Corona-Maßnahmen “zum Teil entbehrlich”

Im ORF versuchte Köstinger mehr schlecht als recht die bisherigen Corona-Maßnahmen der schwarz-grünen Bundesregierung sowie den plötzlichen ÖVP-Umschwenker hin zur raschen Lockerung zu rechtfertigen. Warum man dies aus Sicht der ÖVP plötzlich tue, erklärte Köstinger in etwas wirrem Deutsch so:

Ich glaube, dass wir alle auch jetzt sehen, dass die Maßnahmen, die wir gesetzt haben, die zum Teil auch sehr entbehrlich waren, wirken und natürlich braucht es dann auch weitere Erleichterungen.

Was meinte Köstinger nun aber damit? Waren die monatelangen Corona-Radikalmaßnahmen der eigenen Regierung laut ihrer Aussage teilweise entbehrlich, also unnötig? Wurden die Bürger gar umsonst schikaniert und abgestraft und wenn ja, warum? Oder versuchte die ÖVP-Ministerin eigentlich zu sagen, dass die Maßnahmen für alle mit Entbehrungen verbunden waren, schaffte dies aber offensichtlich nicht, zu formulieren? Im Internet rätselt und witzelt man jedenfalls bereits unter dem Hastag #Köstinger darüber.

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