Die Regierung wisse, dass eine Impfpflicht verfassungswidrig wäre, daher gebe sie den Druck elegant an die Unternehmer weiter, sagt Schauspielerin Nina Proll.

Foto: Manfred Werner / wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)
Nina Proll: „Regierung gibt Druck für Impfungen an Unternehmer weiter“

Offiziell gibt es keine Impfpflicht, aber was tun, wenn der Arbeitgeber auf seine Angestellten Druck ausübt und der Job davon abhängt?

Mitarbeiter zum Impfen aufgefordert

Gestern, Donnerstag, hat sich ein Mitarbeiter der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) in der Unzensuriert-Redaktion gemeldet. Er sei verzweifelt, wisse nicht mehr, was er tun soll, denn der Druck auf ihn, dass er sich impfen lassen soll, werde immer größer. Täglich kommen Mails von Vorgesetzten, die das fordern.

Menschen, die sich nicht „freiwillig“ impfen lassen wollen, werden zu Außenseitern, müssen um ihren Arbeitsplatz bangen, bekommen vielleicht gar keinen Job mehr, obwohl sie vollkommen gesund sind.

“Diskriminierung auf höchstem Niveau”

Diese Wahrnehmung hat offensichtlich auch die Schauspielerin Nina Proll, die jetzt auf ihrer Facebook-Seite eine bemerkenswerte Stellungnahme zu dieser Problematik abgab:

Ich halte diese Entwicklungen für höchst bedenklich und brandgefährlich und zwar gesamtgesellschaftlich. Was hier stattfindet, ist Diskriminierung auf höchtem Niveau und Ungleichbehandlung vor dem Gesetz, getarnt durch angebliche “Sorgfaltspflicht”, vermeintlichem “Schutz der Gesundheit oder zwangsverordneter “Solidarität”. Zumal hier niemand wirklich bereit ist, die Haftung für etwaige Impfschäden zu übernehmen. Weder der ORF, noch der Produzent, noch die Pharmaindustrie können hier haftbar gemacht werden, sollte ich eine Thrombose, eine Gesichtslähmung, einen Allergischen Schock, Krebs oder eine Autoimmunerkrankung entwickeln. Die Regierung selbst weiß, dass ein Impfzwang verfassungswidrig wäre, also verordnet sie ihn nicht, sondern gibt elegant den Druck an die Unternehmer weiter, die wiederum den Druck auf die Arbeitnehmer übertragen. So entsteht nun ein indirekter Impfzwang, der in eine neue “Apartheit” führen wird. Ob das auf lange Sicht der allgemeinen Gesundheit förderlich ist, wage ich zu bezweifeln. Ob es rechtens ist, ebenfalls. In jedem Fall ist es menschlich und auch künstlerisch verwerflich, wenn Jobs danach vergeben werden, ob jemand geimpft ist oder nicht…

Nina Proll

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