Der umstrittene “Grüne Pass”, der gesunde Menschen zum Beispiel beim Besuch von Restaurants diskriminiert, wird in Österreich eingeführt, aber in Israel schon wieder abgeschafft.

Foto: WiR_Pixs / pixabay.com
Österreich führt „Grünen Pass“ ein, Israel schafft ihn wieder ab

Während Österreich im Parlament gerade die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Einführung des „Grünen Passes“ – mit Gegenstimmen der FPÖ – geschaffen hat, schafft ihn Israel schon nach hundert Tagen wieder ab.

Keine Diskriminierung mehr

Gesundheitsminister Juli Edelstein (Likud) hat die Abschaffung des „Grünen Passes“ mit 1. Juni angekündigt. Der Zugang zu Restaurants, Geschäften und anderen Veranstaltungsorten sei dann wieder für alle Menschen und nicht nur für den geimpften Teil der Bevölkerung möglich. Derzeit beträgt in Israel die Zahl der aktiven Corona-Fälle 415.

Noch keine Herdenimmunität

Israel geht diesen Weg, auch wenn das Land von einer Herdenimmunität noch entfernt ist. Zurzeit sind 56 Prozent der Bevölkerung zweimal geimpft und die Zahl stagniert seit längerem. Eine Herdenimmunität würde man aber laut Experten erst bei einer Impfquote von 70 bis 80 Prozent erreichen.

Kurz will zuerst Corona “besiegen”

Das verheißt nichts Gutes für Österreich. Denn ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz meinte in einer Pressekonferenz, den umstrittenen „Grünen Pass“ erst abzuschaffen, wenn Corona besiegt sei, etwa bei einer Herdenimmunität, wie Servus TV berichtete.

Israel: "Grüner Pass" wird abgeschafft

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