Als die “Plattform Radikale Linke” gegen die friedlichen Corona-Demonstranten am 6. März auftrat, war die Welt für ÖVP-Innenminister Karl Nehammer noch in Ordnung. Jetzt “frisst die Revolution ihre Kinder”.

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Polizei wird von Linken attackiert und antwortet mit polizeistaatlichen Mitteln

Am Wiener Karlsplatz ist es im Bereich des Resselparks in der Nacht zum Samstag zu Ausschreitungen gekommen, die die Polizei gestern mit einem Platzverbot für die Nacht zum Sonntag beantwortete.

Die Jugendlichen, die dort „Party machten“, sind aber keine gewöhnlichen Jugendlichen, die das nächtliche Gastronomieverbot durch Feiern im Freien umgehen. Denn die Jugendlichen stammen zu einem guten Teil aus der Antifa-Szene. Jener Szene, die sich bei den Demonstrationen gegen die Corona-Politik als Stiefeltruppe der schwarz-grünen Regierung betätigte und auch sonst bei Demonstrationen „auftaucht“, die den vom politischen Establishment gewünschten, zumeist globalistischen Zielen widersprechen.

Die ich rief die Geister…

Laut Polizeiangaben wurde die Exekutive mit Glasflaschen und Pyrotechnik beworfen, angestachelt von „Drahtziehern aus dem linksextremen Bereich“, wie Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) erklärte. Acht Polizeibeamte seien bei dem Einsatz verletzt worden, eine Polizistin habe durch zahlreiche (!) Kopfschläge trotz Schutzhelm eine Gehirnerschütterung erlitten. Schließlich kam es zu vier Festnahmen und 67 Anzeigen, so die Polizei.

Täter-Opfer-Umkehr

Und viele Mainstream-Medien kritisierten das harte Durchgreifen der Polizei und verharmlosten die Attacken. Das hatte Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl schon anlässlich der Antifa-Demonstrationen am 1. Mai beklagt:

Fakt ist, dass Demonstranten der Antifa grundlos Polizisten attackiert haben und daraus ein polizeilicher Zwang folgen musste, um Kollegen zu schützen. Man kann nicht Polizisten attackieren, dann eine Täter-Opfer-Umkehr machen und die Polizei der Eskalation beschuldigen.

Letzter Ausweg?

In diesem Klima verordnete die Polizei ein Platzverbot, das seit gestern, Samstag, ab 19 Uhr gilt. Weil „aufgrund bestimmter Tatsachen anzunehmen“ war, dass „eine allgemeine Gefahr für Leben oder Gesundheit oder eine allgemeine Gefahr für Eigentum oder Umwelt in großem Ausmaß“ bestehe, griff man zu dieser demokratiepolitisch bedenklichen Maßnahme.

Die Geister, die man rief und derer man sich bei Demonstrationen gegen politische Mitbewerber gerne klammheimlich erfreut, scheint die Regierung nicht mehr anders als mit polizeistaatlichen Mitteln in den Griff zu bekommen. Das Platzverbot kann bis zu drei Monate gelten, werde aber jeden Abend evaluiert, so die Polizei.

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