AfD-Spitzenkandidat Oliver Kirchner gelang es nicht, die Wähler von 2016 für die Landtagswahl 2021 zu mobilisieren.

Foto: AfD Sachsen-Anhalt
Aus links wurde rechts: Weniger als die Hälfe an linken Stimmen als noch 1994

Die Wahl in Sachsen-Anhalt ist geschlagen. 60,3 Prozent von den 1,8 Millionen Sachsen-Anhaltern, die zur Wahl aufgerufen waren, haben der CDU ein Traumergebnis von 37,1 Prozent der Stimmen beschert. Zweitstärkste Kraft ist die AfD, die auf 20,8 Prozent der Stimmen kam, was einem Minus von 3,4 Prozentpunkte gegenüber 2016 entspricht.

AfD-Mobilisierung nicht optimal geglückt

Da die Wahlbeteiligung fast gleich geblieben ist, muss es auch eine Verschiebung in Richtung Nichtwähler und umgekehrt gegeben haben, die die AfD benachteiligte. Die Mobilisierung für die AfD klappte demnach nicht so gut wie bei der größeren Aufbruchstimmung 2016, kurz nach dem Einwanderungs-Tsunami 2015.

Verschärfend kamen die Richtungsstreitigkeiten in der AfD hinzu.

Keine linke Mehrheit mehr

Sachsen-Anhalt hatte seit der Wende mit Ausnahme von 2002 bis 2006 immer eine linke Mehrheit. Das änderte sich erst 2016 mit dem Einzug der AfD in den Landtag. Heute haben die deklarierten Linksparteien (SPD, Die Linke, Grüne) zusammen nur noch 25,3 Prozent, 2011 waren es noch 52,3 Prozent, 1994 sogar 59 Prozent.

Vergleicht man die Umfragen mit dem Ergebnis, scheint das strategische Wählen bei SPD und Grünen, aber auch FDP stark ausgeprägt. Um zu verhindern, dass die AfD, wie in Umfragen kolportiert, stärkste Kraft im Landtag wird, haben sie der CDU ihre Stimme geschenkt. Was auch zeigt, dass die CDU zwar nach außen als rechte Partei wahrgenommen wird – Sachsen-Anhalt ist jetzt “rechts” – ihre Politik aber mittlerweile so links ist, dass es für Kommunisten und Sozialisten kein Problem mehr darstellt, ihnen die Stimme zu geben.

Erinnerung an Frankreich-Wahl

Das erinnert an die Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017, wo vor dem ersten Wahlgang der bürgerliche Kandidat François Fillon durch die Mainstream-Medien demontiert wurde, denn für Emmanuel Macron war entscheidend, dass die rechte Politikerin Marine Le Pen in die Stichwahl kam. Damit hatte er den Wahlsieg sicher, denn nur um sie zu verhindern, wählten die Linken lieber den Ex-Rothschild-Banker und Globalisten Macron.

Oliver Kirchner AfD

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