Krone-Kolumnist Michael Jeannée als “Wendehals”: Zuerst Lobeshymnen über Kickl, später nur noch übelstes Geschreibsel über einen Mann, der für ihn einst “nicht zu toppen” war.

Foto: Screenshot / Kronen Zeitung / Fotomontage
Jeannées Ergüsse sind vermutlich auf Nebenwirkungen der Corona-Impfung zurückzuführen

Der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein zahlt Geschädigten von Corona-Impfungen pauschal 1.305,50 Euro. 16 Impf-Opfer haben sich schon gemeldet. Der Kolumnist der Kronen Zeitung, Michael Jeannée, ist nach Informationen von unzensuriert nicht dabei.

Das wundert uns aber, denn seine Ergüsse gestern, Mittwoch, deuten symptomatisch auf Nebenwirkungen der Corona-Impfung hin. Ganz im Stile eines gekauften Journalisten, eines Hofberichterstatters der übelsten Sorte des Sebastian Kurz, in der Tonalität verräterisch verärgert über die bevorstehende Wahl von Herbert Kickl zum FPÖ-Parteichef, lässt Jeannée jedes journalistisches Gespür vermissen und haut auf einen Mann ein, den er vor gar nicht langer Zeit noch über den Klee gelobt hatte.

Jeanneé lobt Kickl überschwänglich

Am 25. Jänner 2019 schrieb der Krone-Postler überschwänglich:

Strache hat Sie als den besten Innenminister der II. Republik bezeichnet. Sie arbeiten hart daran, dieser Beurteilung zu entsprechen. Der unmissverständlichste Innenminister aber sind Sie längst.

Einen Monat später, am 24. Februar 2019, bekennt sich Jeanneé dann endgültig zum uneingeschränkten Bewunderer des Herbert Kickl, er schreibt:

Nicht zu toppen, Herbert Kickl – punktgenau und mutig. Ad multos Minister annos!

Kolumne hat Wirkung bei Lesern verloren

Und jetzt, nachdem Kickl die Corona-Politik der schwarz-grünen Regierung kritisierte, nach und nach Verfehlungen aufdeckte, sich als unverzichtbarer Oppositionspolitiker profilierte und deshalb für Sebastian Kurz und seine Hofberichterstatter zum gefährlichsten Mann wurde, ist er nach Meinung von Jeannée nur noch ein „Anti-Politiker ohne jede Vision, ohne Ziel, ohne Feeling, der sich selbst in der ersten Reihe genügt“.

Liest man den Kommentar unter dem Titel „Sie sind kein mächtiger Mann, Herr Kickl“, merkt man die Absicht, die dahinter steckt: FPÖ-Politiker gegenseitig ausspielen, Unruhe in die derzeit sehr geschlossene freiheitliche Partei bringen. Das aber wird auch Jeanneé nicht schaffen, dafür ist er zu schwach. Seine Kolumne ist in die Jahre gekommen und hat die einstige Wirkung bei den Lesern längst verloren. Sie sorgt bestenfalls noch für Amüsement. Jeannée weiß es nur noch nicht. Nicht jeder Krone-Schreiber ist halt ein Staberl…

Kronen Zeitung / Michael Jeanneé

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