Die grundlegend unterschiedliche Haltung zum Palästina-Konflikt (Symbolbild) offenbart die Schwierigkeit, Moslems in Österreich politisch zu integrieren.

Foto: hosny_salah / pixabay.com
Aus ÖVP-ausgeschlossener Jungpolitiker wechselt zu Migrantenpartei SÖZ

Vor wenigen Wochen wurde der türkischstämmige Resul Yigit aus der ÖVP ausgeschlossen. Wie nun über sociale Medien bekannt wurde, wird der ehemalige JVP-Favoriten-Geschäftsführer die Jugendorganisation der Kleinstpartei SÖZ (“Soziales Österreich der Zukunft”) leiten, bei der auch die Ex-Liste Pilz/Jetzt-Nationalratsabgeordnete Martha Bißmann ihre politische Heimat gefunden hat.

Palästina-Konflikt Auslöser für Konflikt

Jahrelang war Yigit auf einem guten Weg, in der Volkspartei Karriere zu machen. Doch vor wenigen Wochen setzte ein Posting, in dem der Jungfunktionär die “Freiheit Palästinas” forderte, ein Ende. Für die ÖVP, die eng mit der Regierung des damaligen Premierministers Benjamin Netanjahu verbündet ist, ein Grund zur Trennung.

Kulturelle Unterschiede werden immer öfter zum Problem

Während die Großparteien ÖVP und SPÖ besonders in den Wiener Flächenbezirken versuchen, bei Österreichern mit Migrationshintergrund zu punkten, zeigt sich immer wieder, wie schwierig es ist, diesen Spagat zu schaffen. So wurde etwa erst vor wenigen Monaten bekannt, dass in der ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft Dutzende ranghohe Funktionäre daneben in einer islamistischen Gruppe aktiv sind. In diesem Zusammenhang nicht zu vergessen ist auch der umstrittene SPÖ-Abgeordnete Omar Al-Rawi, dem ein Naheverhältnis zum politischen Islam nachgesagt wird, oder der Besuch der extremistischen “Grauen Wölfe” beim damaligen SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern.

 

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