Die Gemeinde Wien verkaufte eine riesige Grünfläche unmittelbar neben der Karlskirche in Wien an eine Versicherung.

Foto: Initiative Stadtbildschutz
Linke Heuchelei: Riesige Grünfläche verkauft, aber auf Klimaschutz machen

Es war nicht anders zu erwarten! Kaum hat es über 30 Grad Celsius, wird das Thema “Klimawandel” wieder ganz nach oben gespült (als es zuvor monatelang viel zu kalt war, hörte man wenig davon).

Rote und grüne Selbstdarstellung

Medienwirksam präsentierten Wiens Umweltstadtrat Jürgen Czernohorszky und Verkehrsstadträtin Ulli Sima (beide SPÖ) vor zwei Wochen Kühlgerätschaften auf dem Heldenplatz. Trinkbrunnen, Nebelduschen und Stelen mit Sprühfunktion sollen Abkühlung bringen.

Nicht vergessen sind auch die Pläne von Grünen-Ministerin Leonore Gewessler, die klimaschädliches Leben teurer machen will.

Gelebte Heuchelei

Aber es sind genau jene Spieler, die sich mit PR-Auftritten als “Klimafreunde” inszenieren und mit Forderungen nach Steuererhöhungen wieder den Bürger bestrafen und zur Kasse bitten, anstatt selbst vernünftige Politik zu machen. Denn ganz leise, fast unbemerkt, wurde gestern, Mittwoch, der Verkauf von 41.128 Quadratmeter des Resselparks in Wien ohne jegliche Diskussion im Gemeinderat beschlossen. Kein Redner meldete sich zu Wort.

Nach der Übertragung von 720 Quadratmeter des Resselparks im November 2018 an das Wien Museum wurde nun eine weitere innerstädtische Grünfläche in einer für das Kleinklima schon relevanten Größe der Verbauung preisgegeben. Um den Preis von 11.710 Euro pro Quadratmeter darf sich die Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft freuen, die schon lange ihr Winterthur-Gebäude aufstocken will.

Rot-grünes Geschäft mit Versicherung

Vor drei Jahren hatte sich die Stadt Wien noch unter Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Planungsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) mit der Zürich Versicherung darauf geeinigt, dass das hässliche Haus im Fall einer Aufstockung von der Karlskirche abgerückt werden müsse. Nun ahnt man, wohin.

Resselpark Karlsplatz

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