Kurz als Außenminster: „Wir haben zu wenig Willkommenskultur“ – Unzensuriert

ÖVP-Kanzler Kurz findet den durchschnittlichen Zuwanderer gebildeter als den durchschnittlichen Österreicher und kritisiert die heimische Bevölkerung, dass sie zu wenig Willkommenskultur hat.

Foto: European Peoples Party / flickr (CC BY 2.0)
Kurz als Außenminster: „Wir haben zu wenig Willkommenskultur“

Einer der berühmtesten, aber auch verstörendsten Sätze, die der heutige ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz in seiner bisherigen Parteikarriere gesprochen hat, ist dieser:

Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher.

Die gar nicht schmeichelhafte Aussage über die Österreicher tätigte Kurz bei einem Auftritt im niederösterreichischen Gerasdorf bei Wien. In einer parlamentarischen Anfragebeantwortung bestätigte Kurz dann auch, diesen Satz gesagt zu haben. Unzensuriert berichtete.

Der Islam gehört zu Österreich

Im Kurier vom 23. Jänner 2015 fand sich die nächste bemerkenswerte Aussage des heutigen Bundeskanzlers, als er sich zum Islam äußerte und sagte:

Der Islam gehört selbstverständlich zu Österreich.

Österreicher machen es Zuwanderern nicht leicht

Und als Außenminster stellte sich Kurz in die „ZIB24“ und kritisierte die Österreicher, dass sie zu wenig Willkommenskultur hätten. Zur Frage der Integration sagte Kurz wortwörtlich:

Es gibt das Thema, dass es in Österreich sehr viele Zuwanderer gibt, die sich noch nicht heimisch fühlen, denen es aber auch nicht leicht gemacht wird, weil wir zu wenig Willkommenskultur haben.

Die Tageszeitung Die Presse hat diese Aussage dann auch abgedruckt.

Wie ein pubertierender Jugendlicher

Alles Sätze, die in Zeiten wie diesen ziemlich weltfremd klingen und vielleicht erklären, wie ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz wirklich tickt. Die Ausländer scheinen ihm wichtiger zu sein als die Inländer. Der Islam wichtiger als die Katholische Kirche, die er laut Chatnachrichten von seinem „Familienmitglied“ Thomas Schmid wie ein pubertierender Jugendlicher unter Druck setzten ließ, worüber auch die Oberösterreichischen Nachrichten berichteten.

Sebastian Kurz

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