Schon mehr als 100 Tote: Wenn eine Naturkatastrophe in den Wahlkampf fällt – Unzensuriert

Beim aktuellen Hochwasser, wie hier durch die Dhünn in Nordrhein-Westfalen, werden noch 1.000 Menschen vermisst. 200 Tote sind bereits zu beklagen.

Foto: unzensuriert.at
Schon mehr als 100 Tote: Wenn eine Naturkatastrophe in den Wahlkampf fällt

Medienwirksam eilte der frühere Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Armin Laschet in das Katastrophengebiet, um Anteilnahme zu zeigen. Das trifft sich gut, kann Laschet die Medienberichterstattung doch für seinen Wahlkampf nützen – gute Bilder vom CDU-Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl nach dem Sommer.

Grüne im Angriffsmodus

Das bringt die Grünen in Zugzwang, die von den Mainstream-Medien als eigentliche Konkurrenzpartei ums Kanzleramt betrachtet werden.

Und sie gehen auf Angriff: Die Grünen machen die Union für die Katastrophe verantwortlich. Die Klimapolitik der CDU/CSU wäre eine Ursache für das Hochwasser.

Zusammenhänge ignoriert

Dass sie selbst eifrig daran beteiligt sind, dass solche Gefahren entstehen, ignorieren sie geflissentlich. Durch die grüne Anti-Land Politik – Verteuerung von Individualverkehr, Tempoverringerungen quer durch das Land und damit Verlängerung von Arbeitswegen, moralische Attitüden gegen das „Hinterwäldlertum“ mit der Konsequenz von Landflucht – wird der weiteren Verdichtung von Wohnraum in den Städten, mangels verwurzelter Menschen die Reduzierung der Landschaftspflege und durch das Fördern von Windkraft die Versiegelung des Bodens bewirkt.

Falsche Prioritäten

Für das Einzugsgebiet des Flusses Ahr und die Zuflüsse der Unteren Sauer bestanden laut Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz Hochwasserwarnungen – aber offenbar kein Geld, Wille oder Engagement, um Vorsorgemaßnahmen zu setzen. Jetzt ist der Kreis Ahrweiler Schwerpunkt der Katastrophe in Rheinland-Pfalz.

Wenn man die Infrastruktur jahrzehntelang auf Abnutzung fährt, hat das Folgen. Und diese spüren jetzt die Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Bisher sind 156 Tote und 1.000 Vermisste zu beklagen.

Hilfe wird versprochen

Bund und Länder wollen nun aber rasch helfen. CDU-Kanzlerin Angela Merkel und SPD-Finanzminister Olaf Scholz versprachen ein Hilfspaket für die Betroffenen. Rheinland-Pfalz hat kurzfristig 50 Millionen Euro für die Sanierung der Infrastruktur und von Gebäuden zur Verfügung gestellt. Vor allem aber läuft die private Hilfe auf Hochtouren, wirksam und effektiv.

Dhünn in NRW

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