Impfpropaganda läuft auf Hochtouren: Faßmann fordert zum Impfen auf – Unzensuriert

ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann ruft zum Corona-Impfen auf und macht Eltern Angst.

Foto: Andy Wenzel / BKA
Impfpropaganda läuft auf Hochtouren: Faßmann fordert zum Impfen auf

Bildungsminister Heinz Faßmann, ein treuer ÖVP-Mann, wendet sich in den Ferien an die Eltern von Schülern.

Im Dienste der Impfpropaganda

Ihm liegt allerdings nicht das Lernen, das in den letzten eineinhalb Jahren deutlich ins Hintertreffen geraten ist, am Herzen. Nein, er ruft auf:

Bitte geht impfen.

Gemeint sind die Eltern. Jeder, der sein Kind unterstützen wolle, solle sich impfen lassen, so Faßmann gegenüber der Tageszeitung Die Presse.

Eigenartige Begründung

Dabei erklärt der Minister, dass sich die Situation „innerhalb eines Jahres umgedreht“ habe:

Anders als im Herbst vor einem Jahr, als die älteren Mitbürger die vulnerabelste Gruppe waren, sind es nun Kinder und Jugendliche.

Da staunt der geneigte Österreicher. Wo sind denn Kinder und Jugendliche „vulnerabel“, also verletzlich?

Was zählt? Krankheit scheinbar nicht

Ein Blick auf das staatliche Corona-Dashboard offenbart: Wohl gibt es in der Altersgruppe der 15 bis 24 Jährigen mehr „Fälle“ als in den anderen Altersgruppen (mit Ausnahme der Hochbetagten), aber bei den sechs bis 15 Jährigen, immerhin der Hauptgruppe der vom Bildungsminister vertretenen Schüler, sehr, sehr wenige.

Dazu kommt: Bedeutet eine Infektion mit dem Virus tatsächlich eine Gefahr? Immerhin tragen auch 90 Prozent der Menschen Herpes-Viren in sich, doch nur bei wenigen bricht die Krankheit aus, bei den allerwenigsten nimmt sie einen schweren Verlauf.

Pandemie ohne Krankheit

Tatsache ist, dass in ganz Österreich über ALLE Altersgruppen gerade einmal 82 Personen in einem Spital wegen Corona behandelt werden, 40 Personen befinden sich auf einer Intensivstation mit dem Coronavirus.

Wir leben in einer Pandemie ohne Krankheit. Und dennoch läuft die Angstmacherei weiter auf Hochtouren.

Heinz Faßmann

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