Zweitschlechtestes bundesdeutsches Ergebnis aller Zeiten – Unzensuriert

Bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio blieb die Bundesrepublik Deutschland weit hinter ihren Erwartungen zurück.

Foto: Gatorfan252525 / wikimeida (CC-BY-SA-4.0)
Zweitschlechtestes bundesdeutsches Ergebnis aller Zeiten

Die Bundesrepublik Deutschland beendet die Olympischen Sommerspiele in Tokio im Medaillenspiegel auf Platz 9. Dies ist die schlechteste Platzierung seit 1952 und die zweit-schlechteste aller Zeiten.

Magere Ausbeute

Es herrscht große Ernüchterung nach dem Ende der Olympischen Sommerspiele in Tokio. Wie Sport1 berichtet, reiste Deutschland mit einer Mannschaft aus 431 Personen an und zählte sich zu den Favoriten. Die Medaillenausbeute fiel jedoch mager aus: Mit zehnmal Gold, elfmal Silber und 16 Mal Bronze landete man im Medaillenspiegel nur auf Platz neun.

Nur nach dem Krieg schlechteres Ergebnis

Dies entspricht dem zweitschlechtesten Ergebnis aller Zeiten. Nur einmal, vor 69 Jahren, landete man bei den Olympischen Sommerspielen 1952 in Helsinki auf einem abgeschlageneren Platz (damals auf Platz 28). Dazu muss man jedoch erwähnen, dass damals der Zweite Weltkrieg erst wenige Jahre vorbei gewesen war. Anfang der fünfziger Jahre war immer noch ein Großteil der jungen deutschen Männer tot oder in Kriegsgefangenschaft in Russland. Somit lässt sich festhalten: Unter normalen Umständen ist die Leistung 2021 die schlechteste aller Zeiten.

Deutsche Leistungen früher überragend

Dabei gilt Deutschland als eine der erfolgreichsten Olympia-Staaten aller Zeiten. Im ewigen Medaillenspiegel, der alle Ergebnisse seit den ersten modernen Olympischen Spielen 1896 listet, steht Deutschland hinter den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion auf Platz 3. In der Geschichte der Olympischen Spiele platzierte es sich fast immer in der Spitzengruppe. Einmal, bei den Sommerspielen 1936 in Berlin, erreichte man sogar den ersten Platz.

Auch im Fußball und Rennsport schlechte Ergebnisse

Die schlechten Ergebnisse reihen sich zu anderen aus sonstigen Sportereignissen ein. Bei der Fußball-Europameisterschaft reiste die „Fußballnation“ Deutschland dieses Jahr mit nur einem Sieg nach dem Achtelfinale nach Hause. Auch in der Formel 1 sind die Zeiten von der alles überragenden Dominanz eines Michael Schumachers oder Sebastian Vettels lange vorbei.

Regenbogen statt Sport

Eine Erklärung hierzu könnte die Grundeinstellung der Deutschen liefern. Sieht man sich bei den Olympischen Spielen die seit Jahren alles dominierenden Vereinigten Staaten, China und Russland an, so handelt es sich bei allen dreien um Gesellschaften, die ein äußerst hohes Maß an Nationalstolz und Patriotismus leben. Währenddessen scheinen die Deutschen mehr damit beschäftigt zu sein, politische Botschaften für die Homo-Szene zu setzen.

So wurde bei der Fußball-Europameisterschaft eine innenpolitische Debatte über Ungarn angestoßen und das Münchner Stadion als Austragungsort in Regenbogenfarben beleuchtet. Auch in der Formel 1 machte Vettel zuletzt nur dadurch Schlagzeilen, dass er im Rennen ein Regenbogen-Hemd trug.

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