Faßmann will Hänseleien von geimpften Schülern gegenüber umgeimpften Schülern „akzeptieren“ – Unzensuriert

ÖVP-Kanzler Kurz und ÖVP-Bildungsminister Faßmann bei Schülern des Gymnasiums Gottschalkgasse in Wien. Ob Faßmann auch hier darüber sprach, Hänseleien gegen Schüler zu akzeptieren, sollten sie nicht geimpft sein?

Foto: Andy Wenzel / BKA
Faßmann will Hänseleien von geimpften Schülern gegenüber umgeimpften Schülern „akzeptieren“

ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann gab – sozusagen als oberster Lehrer der Republik – einen Freifahrtschein für das Mobbing in Schulen aus. Bei einer Pressekonferenz meinte er, falls es zu Hänseleien von geimpften Schülern gegenüber umgeimpften Schülern kommen sollte, sei das zu akzeptieren. Siehe Video:

Eltern rechnen mit Faßmann ab

Viele Eltern wissen, was Mobbing in der Schule mit ihren Kindern anrichten kann. Deshalb gibt es seit dieser unsäglichen Feststellung des Bildungsministers große Empörung. In den sozialen Netzwerken wird mit Faßmann hart abgerechnet. Hier zwei Beispiele:

Margarethe S.
Unfaßbar, was dieser Mann von sich gibt!!!!!!!

Schnesnard D.
Mobbern einen Freifahrtschein ausstellen und Kinder aufeinander hetzen. Der Impfstatus steht über dem Recht, nicht gemobbt zu werden. Absolut menschenfeindlich, was da abgeht.

FPÖ-Brückl bringt unfassbare Aussage ins Parlament

Nach dem Mobbing-Sager von Bildungsminister Faßmann will auch der freiheitliche Bildungssprecher, Nationalratsabgeordneter Hermann Brückl, nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen. Brückl bringt die Angelegenheit ins Hohe Haus und wird eine parlamentarische Anfrage dazu einbringen.

Ungeimpfte Schüler auf “Eselsbank verbannen”

Brückl kritisiert außerdem in einer Aussendung, dass Bildungsminister Heinz Faßmann umgeimpfte Schüler auf die „Eselsbank verbannen“ wolle. Schulklassen dürften nicht in Geimpfte und in Ungeimpfte eingeteilt werden. Wegen der ohnehin schon so hohen psychischen Belastung der Schüler könne man nicht einen weiteren Isolationskurs anstreben. Brückl sagt in der Aussendung:

Eine derartige strafende Ungleichbehandlung ist für Schulkinder das Schlimmste, was man ihnen antun kann – das suggeriert nämlich die volle Unfreiheit.

Kurz / Faßmann / Gymnasium Gottschalkgasse

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