9/11-Opfer-Angehörige wollen Dokumentenfreigabe durch FBI – Unzensuriert

US-Präsident Joe Biden soll geheime FBI-Unterlagen zu 9/11 veröffentlichen lassen.

Foto: Gage Skidmore / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
9/11-Opfer-Angehörige wollen Dokumentenfreigabe durch FBI

Knapp 20 Jahre nach dem islamistischen Terroranschlag vom 11. September 2001 in New York kocht die Diskussion rund um Geheimdokumente des FBI wieder hoch. Insgesamt 1.600 Angehörige von Terroropfern des Anschlags auf die Twin Tower und das US-Verteidigungsministerium Pentagon, wollen jetzt endlich Rede und Antwort vom FBI über eine mutmaßliche Mittäterschaft des Staates Saudi-Arabien.

Die US-Bundesregierung unter Präsident Joe Biden hat eine Prüfung dieses Anliegens zugesagt. Das FBI als zuständige Bundesbehörde wiederum hat der zuständigen Bezirksstaatsanwaltschaft von New York brieflich mitgeteilt, dass bisher geheime Dokumente geprüft werden sollen. Nach dieser Prüfung soll entschieden werden, ob es zusätzliche Dokumente geben wird, die veröffentlicht werden können.

Joe Bidens Auftritt am Ground Zero ist gefährdet

Die Zeit für eine Prüfung und Entscheidung über die Veröffentlichung der einschlägigen Dokumente drängt. Ist dieses Verfahren nicht rechtzeitig abgeschlossen, dann könnte der Auftritt des demokratischen US-Präsidenten Joe Biden bei den 20-Jahr-Gedenkfeiern am Ground Zero auf dem Spiel stehen.

Viele Angehörige der Opfer lehnen bei einer Verzögerung des Verfahrens oder einem negativen Ausgang eine Teilnahme des US-Staatsoberhauptes ab. Biden wäre unter diesen Umständen nicht willkommen, solange er der eingemahnten „Verpflichtung” einer Dokumentenveröffentlichung nicht nachkommt bzw. diese veranlasst.

Hat FBI die „Smoking Gun“ bei den Saudis gefunden?

Hochrangige Terrorspezialisten der US-Bundesbehörde FBI haben mehr als ein Jahrzehnt nach mutmaßlichen Hintermännern der islamistischen Terroristen rund um Osama bin Laden und seinem Netzwerk gesucht. Eine “Smoking Gun” soll bei den Saudis bisher offenbar nicht gefunden worden sein.

Dennoch soll es belastendes Material über die islamistischen Netzwerke und Financiers aus Saudi-Arabien hinter Bin Laden geben. Erst kürzlich wurden laut Medienberichten rund 20 saudische Regierungsfunktionäre unter Eid vernommen. Interessant in diesem Zusammenhang erscheint auch, dass eine Nichte Osama Bin Ladens im US-Präsidentschaftswahlkampf vor dem Demokraten Joe Biden gewarnt und ein “neues 9/11” befürchtet hat. 

Joe Biden

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