Trauernder Sohn sagt: „Ich habe meine demente Mutter im Vertrauen auf Ärzte in den Tod geschickt“ – Unzensuriert

Ingeborg H. starb 89-jährig an Herzversagen. Ihr Sohn Michael trauert am Grab seiner Mutter und sieht einen zeitlichen Zusammenhang des Ablebens mit der zweiten Impfung.

Foto: Z.V.g.
Trauernder Sohn sagt: „Ich habe meine demente Mutter im Vertrauen auf Ärzte in den Tod geschickt“

Michael H. aus Niederösterreich macht sich schwere Vorwürfe. Er habe seine Mutter (89) auf Anraten der Ärzte impfen lassen, sagt er. Nach dem zweiten Biontech/Pfizer-Stich starb die Frau. Ihr Sohn sieht einen zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung.

89-Jährige war thrombosegefährdet

Ingeborg H. starb am 30. Mai dieses Jahres. Wenn ihr Sohn Michael nahe Melk das Grab besucht, plagt ihn ein schlechtes Gewissen. Auf Anraten der Ärzte ließ er es zu, dass seine thrombosegefährdete und an Demenz leidende Mutter gegen das Coronavirus geimpft wurde. Doch eine Woche nach dem zweiten Stich schwollen die Füße an – und dann ging es schnell, wie Michael H. gegenüber unzensuriert erzählt:

Am Montag habe ich meine Mutter in das Landeskrankenhaus Melk gebracht, am Freitag verstarb sie nach Versagen der rechten Herzkammer.

Herzversagen als Todesursache

„Herzversagen“ sei dann auch als offizielle Todesursache angegeben worden, so Michael H., der sich auch darüber ärgert, dass er bei den Impfungen den sogenannten Beipackzettel nicht zu Gesicht bekommen habe. Diesen hätte er sich erst später im Internet angeschaut und wäre draufgekommen, dass eine Impfung für einen thrombosegefährdeten Menschen mit Risiko verbunden sei.

Keine Auskünfte aus Datenschutzgründen

Unzensuriert hat im LKH Melk nachgefragt, aber über die Umstände des Ablebens von Frau H. nicht viel herausgefunden. Die stellvertretende kaufmännische Direktorin und Pressekoordinatorin, Christa Pehn, teilte auf unsere Anfragen Folgendes mit:

Aus Datenschutzgründen können wir keine näheren Auskünfte zum gegenständlichen Fall oder zum Patienten weitergeben. So wie es die bundesweiten Vorgaben vorsehen, werden Verdachtsfälle an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (AGES) gemeldet.

Kein Verdachtsfall, keine Obduktion

Anscheinend war der Tod von Ingeborg H. kein „Verdachtsfall“, wie es das LKH Melk bezeichnet. Es bestand also kein Verdacht, dass die Impfung mit dem Tod der Frau im zeitlichen Zusammenhang stehen könnte. Denn Sohn Michael meinte, dass es bei seiner Mutter keine Obduktion gegeben habe.

Grab

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