Die FPÖ und ihre Programmatik – Unzensuriert

Inhaltlichen Grundsätze der FPÖ: Das Parteiprogramm und das freiheitliche Wirtschaftsprogramm.

Foto: FPÖ
Die FPÖ und ihre Programmatik

Neben der tagespolitischen Arbeit fußt die Tätigkeit einer Partei vor allem auf gewissen inhaltlichen Grundsätzen. Darin formulieren die Freiheitlichen ihr Verständnis von Staat und Gesellschaft sowie ihr Werteverständnis. Für die Politik der FPÖ ist daher vor allem das vom Bundesparteitag beschlossene Parteiprogramm maßgebend.

Gültigkeit hat derzeit das aktuelle Parteiprogramm unter dem Titel „Österreich zuerst“, das auf dem 30. Ordentlichen Bundesparteitag am 18. Juni 2011 in Graz beschlossen wurde. Aber auch die vorangegangenen Programme sind von historischer Bedeutung: Als erstes freiheitliches Parteiprogramm gelten dabei die sogenannten „Vierzehn Punkte“ aus dem FPÖ-Gründungsjahr 1956, die in den folgenden beiden Jahren noch durch zusätzliche Erläuterungen ergänzt wurden.

Das erste Programm wurde 1968 vom „Ischler Parteiprogramm“, benannt nach der oberösterreichischen Stadt Bad Ischl, abgelöst. Nach einer intensiven Programmdiskussion wurde 1985 ein neues und zeitgemäßes Parteiprogramm verabschiedet. Allerdings wurde dieses unter Bundesparteiobmann Jörg Haider im Jahr 1997 erneut durch ein anderes Parteiprogramm ersetzt.

Die tagespolitischen Erfordernisse bedingen aber auch eine Vertiefung und Ergänzung der grundsätzlichen Positionen. Deshalb wird das Parteiprogramm durch spezielle Wahlprogramme, Programme für bestimmte Sachbereiche wie etwa die Wirtschaft oder sonstige Aktions- und Spezialprogramme für bestimmte Anlässe erweitert.

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