Isländischer Schlachtruf erfasst 8.000 Demonstranten – aber nicht mit einem “Huh” – Unzensuriert

An der Talfer in Südtirol kamen am Samstag tausende Tiroler, Italiener und Ladiner zusammen, um gegen die Corona-Radikalmaßnahmen zu demonstrieren. Dabei kam es zu einem besonderen Moment.

Foto: Luca83 / wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)
Isländischer Schlachtruf erfasst 8.000 Demonstranten – aber nicht mit einem “Huh”

Wer erinnert sich nicht gerne an die isländische Fußballmannschaft, die bei der Weltmeisterschaft 2018 die Herzen der Fans im Sturm eroberte? Als die Isländer – ausschließlich echte Isländer – beim WM-Auftakt gegen Vizeweltmeister Argentinien antraten, ermutigten tausende Island-Anhänger ihre Spieler mit ihrem „Huh“. Es war das erste WM-Spiel überhaupt in der Geschichte der Insel.

Schlachtruf zum Status geworden

Mittlerweile hat der „Huh“-Klatschgesang den Status eines Tores und ist weltberühmt und kultig. Als Schlachtruf findet er auch andernorts Einsatz.

So am vergangenen Samstag, als in Bozen bei der Anti-Corona-Kundgebung auf den Talferwiesen Tausende gegen Impfung, Corona-Regeln und den “grünen Pass” (der Entsprechung zur österreichischen “3g-Regel”) demonstrierten.

Zurück auf der Bühne der Politik

Die rund 8.000 Teilnehmer vollführten dort den isländischen Schlachtruf, angeleitet vom ehemaligen Landeskommandanten der Schützen, Jürgen Wirth Anderlan, der im Sommergespräch mit Rai Südtirol am Donnerstag Abend bekanntgab, dass er über einen Einstieg in die Politik und eine Kandidatur bei den Landtagswahlen im Herbst 2023 nachdenkt.

Kurz vor dem Jahreswechsel hatte der Kalterer – damals Landeskommandant der Schützen – sein Rap-Video „Mamma Tirol“ herausgebracht, was ihm Begeisterung, aber auch Ablehnung einbrachte. Jetzt meldete er sich mit dem „Huh“ eindrucksvoll zurück.

Ruf nach Freiheit

Aber es war kein „Huh“, sondern der Schlachtruf „Freiheit“, der Deutsche, Italiener, Ladiner im Kampf gegen die Freiheitseinschränkungen im Namen von Corona vereinte. Ein Gänsehautmoment.

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