Mückstein verzapft „Unsinn“ im Antwortbrief an ÖBB-Stimme Chris Lohner – Unzensuriert

Chris Lohner ist als Genesene zu 90 Prozent immunisiert, trotzdem rät ihr der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein zur Impfung – “sicherheitshalber”.

Foto: Alfred Pertl / wikimedia.org CC BY-SA 4.0
Mückstein verzapft „Unsinn“ im Antwortbrief an ÖBB-Stimme Chris Lohner

In der Diskussion um Geimpfte und Ungeimpfte komme sie als Genesene nicht vor, beschwerte sich Ex-TV-Star Chris Lohner auf Facebook öffentlich beim grünen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. Doch anstatt sie richtig zu beraten – immerhin ist Mückstein Arzt – schrieb er Lohner nach Experten-Meinung nur Unsinn zurück.

Mückstein rät Genesenen zur Impfung

Mückstein antwortete medienwirksam über die Kronen Zeitung und meinte, er werde auf die Genesenen im Herbst nicht vergessen und appellierte gleichzeitig an die Gruppe der Genesenen, auf Nummer sicher zu gehen und sich jedenfalls einmal impfen zu lassen.

Als Genesene 90 Prozent immunisiert

Ob Lohner nun schlauer geworden ist, nachdem Mückstein ihr diese Zeilen schrieb? Davon ist eher nicht auszugehen, denn schon in ihrem Schreiben an den Gesundheitsminister führte Lohner an, dass sie als Genesene 90 Prozent immunisiert sei. Damit wäre sie dem Vernehmen nach besser geschützt als Menschen mit zwei Impfungen. Ihre Diagnose unterstreicht Lohner mit Aussagen der Virologin Dorothea von Laer. Wörtlich sagt sie auf Facebook:

Auf Grund meiner hohen neutralisierenden Antikörper, die ich alle 3 Monate prüfen lasse und meiner T Zellen Werte, ist offenbar nach neuesten Studien, eine Impfung nicht unbedingt erforderlich.

T-Zellen schützen vor Coronaviren

Warum also sollte sich Chris Lohner noch zusätzlich impfen lassen? Das fragt sich auch der Wissenschaftsjournalist und Physiker Peter F. Mayer, der schon im unzensuriert-Interview auf den guten Schutz von Genesenen gegen das Coronavirus aufmerksam machte. Hier das Gespräch mit Mayer im Juli:

“Genesen” eigentlich falscher Begriff

„Genesene“ sagt Mayer, ist an sich ein falscher Begriff, korrekt wäre „Immune nach natürlicher Infektion“, denn es hätte nur ein kleinerer Teil überhaupt Symptome einer Krankheit. Eine Krankheit ohne je Krankheitssymptome zu entwickeln – also wenn das Immunsystem die Viren beseitigt, bevor eine Krankheit mit Symptomen entstehen konnte – würde es definitionsgemäß nicht geben. Und wenn man keine Krankheit gehabt habe, sei man nicht genesen.

Durchgemachte Infektion auf Dauer robuster

Mayer weist aber noch auf eine Aussage des Virologen Christian Drosten hin, nach dessen Erkenntnissen vor allem die deutsche Regierung ihre Corona-Politik ausrichtete, der jetzt plötzlich die Corona-Infektion als Allheilmittel gegen die Pandemie sieht. In einem NDR-Info-Podcast bestätigte nun auch er, dass nur die natürliche Infektion dauerhaft Immunität verleiht. Die Kronen Zeitung zitiert ihn dazu so:

Die Infektionsimmunität nach einer durchgemachten Infektion sei „auf Dauer robuster“, weil dann eigene T-Zellen lokal Antikörper produzierten. Er persönlich habe sich bereits damit abgefunden, dass er sich wohl auch selbst mit Corona infizieren wird: „Ich will eine Impfimmunität haben und darauf aufsattelnd will ich dann aber durchaus irgendwann meine erste allgemeine Infektion und die zweite und die dritte haben.“

Wissenschaftler sagen das schon seit 2020

Dazu bemerkt Mayer, der Drosten wenig Kompetenz attestiert, „weil er oft das Gegenteil von dem sagt, was er vor Kurzem noch behauptet hat“, dass der deutsche Virologe damit zugibt, dass der “Booster” (Verstärker) also nicht durch die dritte, vierte und fünfte Spritze kommen würde, sondern durch gelegentlichen Kontakt mit dem Virus, wie das bei den Erkältungs-Coronaviren ja schon längst der Fall sei. Genau das würden allerdings viele Wissenschaftler schon seit Anfang 2020 sagen, denn das sei Lehrbuchwissen. Siehe dazu auch den Bericht von Peter F. Mayer auf der Wissenschaftsseite tpk über die Herdenimmunität.

Chris Lohner

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