Auch Schweden beerdigt Corona – eine kurze Bilanz der Maßnahmenpolitik – Unzensuriert

Schweden hebt Ende September alle Corona-Beschränkungen auf. Zeit, eine Bilanz zu ziehen.

Foto: Fotomontage: PaulMoore / OrnaW / pixabay.com
Auch Schweden beerdigt Corona – eine kurze Bilanz der Maßnahmenpolitik

Dänemark hat gestern, Freitag, die „Corona-Pandemie“ beerdigt. Seit gestern gilt Covid-19 als Infektionskrankheit, die „gefährlich für die öffentliche Gesundheit“ ist, aber nicht mehr länger als „kritische Bedrohung für die Gesellschaft“.

Erfolgsmodell Schweden

Am 29. September wird Schweden nachziehen. Ab dann gelten nur noch Empfehlungen für Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln, aber keine Beschränkungen mehr, die Schweden, auch wenn darüber wenig berichtet wurde, sehr wohl verordnet hatte.

So gab es Begrenzungen von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum und in der Gastronomie und frühe Sperrstunden für Kinos, Cafés und Bars. Aber „Lockdowns“, Maskenpflicht und Schulschließungen gab es in Schweden nie. Stattdessen empfahl die Regierung, aber verpflichtete nicht, Möglichkeiten zum Heimbüro zu nutzen.

Bilanz der Corona-Politik

Und die Bilanz? Wie steht es um das Ergebnis von Ländern, wie Österreich und die Bundesrepublik Deutschland mit ihren Corona-Radikalmaßnahmen, und liberalen Ländern wie Schweden? Sie fällt für die deutschen Länder bitter aus, bedenkt man die Begleitumstände, die Kollateralschäden und langfristigen Folgen für die Wirtschaft und die Gesellschaft.

Übersterblichkeit bzw. Untersterblichkeit in Österreich, der Bundesrepublik Deutschland und Schweden. (Übersterblichkeit ist ein Begriff aus der Epidemiologie und der öffentlichen Gesundheit, der sich auf die Zahl der Todesfälle aus allen Ursachen während einer Krise bezieht, die über das hinausgehen, was unter „normalen“ Bedingungen erwartet worden wäre. In diesem Fall interessiert, wie die Zahl der Todesfälle während der Corona-Zeit im Vergleich zu den Todesfällen steht, die ohne Corona erwartet worden wären.)
Schweden Corona-Krise

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