China will 35 Prozent vom riesigen Hamburger Hafenterminal kaufen – Unzensuriert

35 Prozent des Terminals Tollerort sollen künftig direkt im Eigentum des kommunistischen Chinas sein.

Foto: Aliosos / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
China will 35 Prozent vom riesigen Hamburger Hafenterminal kaufen

China und der Betreiber des Hamburger Hafens HHLA sollen ein Geschäft abgeschlossen haben, in dem das kommunistische China 35 Prozent des Hamburger Hafenterminals Tollerort aufkaufen soll. Die Verantwortlichen bestätigten die Verhandlungen. Bisher sind 69 Prozent des gesamten Hafens im Eigentum der Hansestadt Hamburg.

Verkauf ist ein Novum

Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, will China 35 Prozent des Hamburger Hafenterminals Tollerort aufkaufen. Das Geschäft sei schon so gut wie abgeschlossen und in der letzten Phase der Verhandlungen. Dies ist ein Novum. Noch nie in der Geschichte des Hafens wurden Hafenanlagen direkt an einen ausländischen Staat verkauft.

Noch hat die Stadt die Mehrheit

Das Terminal ist dabei riesig. Der Hamburger Hafen ist der größte in Deutschland und der drittgrößte in Europa (nach Rotterdam und Antwerpen). Tollerort ist neben Eurogate, Burchardkai und Altenwerder einer von vier Containerterminals des Hafens. Derzeit liegt der gesamte Hafen zu 69 Prozent in Hand der Hansestadt.

Rot-Grün wirft Prinzipien über Bord

Es ist dabei beachtlich, dass das rot-grün geführte Hamburg, das sich selbst gerne als liberales, multikulturelles Tor zu Welt tituliert, den ersten solchen Verkauf in seiner Geschichte ausgerechnet an eine kommunistische Diktatur tätigt. Die Sympathien nach links scheinen hier alle politischen Prinzipien über Bord zu werfen.

AfD fordert Beteiligung deutscher Reedereien

Kritik kam an dieser Stelle seitens der AfD. Der Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft und gleichzeitig Hafenpolitischer Sprecher Krzystof Walczak rief die Stadt auf, das Geschäft noch in letzter Minute zu unterbinden:

Wir dürfen uns nicht in die Abhängigkeit der Kommunistischen Partei Chinas begeben. Der Senat muss den Deal stoppen und stattdessen eine Beteiligung deutscher oder europäischer Reedereien an den Terminals prüfen.

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