Top-Ökonom Markus Krall: Die Eliten werden uns enteignen und zum Digitalgeld zwingen – Unzensuriert

Markus Krall ist seit seinem Bestseller “Der Draghi-Crash” bekannt für seine Kritik an der aktuellen Finanzpolitik – mit düsteren Prognosen.

Foto: NearEMPTiness / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Top-Ökonom Markus Krall: Die Eliten werden uns enteignen und zum Digitalgeld zwingen

Im aktuellen Interview mit dem TV-Sender AUF1 spricht Top-Ökonom Markus Krall von der Vernichtung des Mittelstands und dem Horrorszenario des Digitalgelds, mit dem Bürger nach Belieben kontrolliert und gegängelt werden können.

Mittelstand verschwindet, Hyperinflation droht

Nicht erst seit Corona warnt Markus Krall vor einem “Finanzcrash”. Nun wurden aber zusätzlich Abermilliarden in die Märkte gepumpt, die zu einer weiteren Zuspitzung der Lage führen werden. Der Mittelstand werde verschwinden, die Hyperinflation frisst unsere Ersparnisse, ein Goldverbot ist eher unwahrscheinlich, dafür kommt jedoch der digitale Euro, der uns das letzte Stückchen Freiheit raubt: So lauten einige der Prognosen des Ökonomen, Publizisten und Managers des Degussa Edelmetallhandels Markus Krall im Gespräch mit Elsa Mittmannsgruber.

Vor einigen Jahren hatte er den Wirtschaftszusammenbruch für Ende 2020 vorausgesagt. Alles deutete darauf hin, dass er Recht behalten sollte, und auch Krall blieb mit seiner Einschätzung standhaft.

Corona als Ablenkung?

Dann kam jedoch plötzlich die “Pandemie” und veränderte alles. Zufall? In jedem Fall haben die Finanzsysteme dadurch Zeit gewonnen.

Wann der Kollaps des Finanzsystems nun passiert, will Markus Krall nicht genau voraussagen. Möglicherweise in ein paar Monaten, vielleicht auch erst in ein paar Jahren. Aber ungemütlich wird es bis dahin allemal. Doch, egal wie viel sich die Menschen bisher gefallen ließen: Wenn es in der Geldbörse zwickt, wird der Widerstandsgeist geweckt, glaubt Krall.

„Mit Digitalgeld können Sie den Bürger gängeln und überwachen“

Dass die schrittweise Abschaffung des Bargelds drohe, sei für Krall offensichtlich, sagt er im Interview. Der Weg dorthin wäre für die Machthaber leicht.

Alles was sie tun müssen ist: Keine Banknoten mit größeren Einheiten zu drucken. Damit sind Sie bereits im Digitalgeld! Dann können Sie nur noch elektronisch bezahlen. Und das bedeutet, Sie haben den gläsernen Bürgern, aber Sie haben noch sehr viel mehr. Sie können den Bürger dann mit einem chinesischen Sozial-Scoring-System überwachen und gängeln und ihm verbieten, wenn er nicht lieb und brav und folgsam ist, Dinge zu kaufen, die Sie ihm nicht mehr gönnen.

Auswege möglich

Aus dem Digitalgeld zu entkommen, sei dann für jeden Einzelnen enorm schwierig bis unmöglich.

Trotzdem glaubt Krall an einen guten Ausgang, wie er im Interview verrät. Denn diese Krise würde gleichsam auch eine große Chance bieten.

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