Bericht: Wuhan-Wissenschaftler wollten bereits 2018 Coronavirus-Partikel freisetzen – Unzensuriert

Wie Dokumente zeigen sollen, wollten Wissenschaftler in Wuhan bereits 2018 neuartige Coronaviren ganz bewusst in der Umwelt aussetzen.

Foto: NIAID / flickr.com (CC BY 2.0)
Bericht: Wuhan-Wissenschaftler wollten bereits 2018 Coronavirus-Partikel freisetzen

Schon seit Beginn der Pandemie wird die sogenannte “Labor-Hypothese” diskutiert, nach der es sich bei der Pandemie um die Folge eines Unfalls in dem Virologie-Institut der chinesischen Millionenmetropole Wuhan handelte – wie unzensuriert bereits berichtete, wurde dieser Ansatz jedoch lange als “Verschwörungstheorie” abgetan und versucht, die Anhänger dieses Ansatzes mundtot zu machen.

SARS-CoV-2 absichtlich von Wuhan-Forschern freigesetzt?

Nachdem die Labor-Theorie inzwischen auch für die WHO eine “wahrscheinliche Hypothese” darstellt, häufen sich die Hinweise auf eine fahrlässige Verbreitung des Ursprungsvirus durch die Forscher des Instituts, aber auch eine andere Erklärung scheint plausibel zu sein: Wie die britische Tageszeitung The Telegraph schreibt, soll die Freisetzung von Partikeln des Virus bereits im Jahr 2018 von den Virologen aus Wuhan geplant worden sein.

Die Dokumente der Wissenschafts-Aktivisten der Gruppe “Drastic” (centralised Radical Autonomous Search Teams Investigating Covid-19) aus 2018 sollen zeigen, dass amerikanische und chinesische Forscher im Rahmen ihrer Forschungsarbeit vorgehabt haben, Partikeln von Coronaviren über Fledermäuse freizusetzen, um letztendlich freilebende Säugetiere gegen auf den Menschen übertragbare Krankheiten (Zoonosen) impfen zu können. Nur etwa 18 Monate vor dem Auftreten der ersten Covid-19-Infektionen in Wuhan sei der Plan der Virologen zur Aussetzung von Coronavirus-Nanopartikeln und Aerosolen mit Spike-Proteinen (mit denen das Virus an die Zellen des Körpers “andocken” und damit leichter eindringen kann) eingereicht worden.

Neuartige Chimären und gefährliche Coronaviren

Aus dem Vorschlag, der von dem britischen Zoologen Peter Daszak, der als Wissenschaftler der New Yorker Organisation “Ecohealth” eng mit dem Virologie-Institut in Wuhan (Wuhan Institute of Virology, WIV) im Bereich der Fledermausforschung zusammenarbeitet, bei der amerikanischen Defense Advanced Resarch Projects Agency (DARPA) eingereicht wurde, geht ebenfalls hervor, dass neuartige chimäre Viren geschaffen und gefährliche Stämme des Coronavirus mit weniger riskanten Varianten von Coronaviren verbunden werden sollten. Bei chimären Viren (oder auch nur “Chimären”) handelt es sich um Viren, die genetisches Material von mehreren Ausgangsviren beinhalten und unter anderem dank ihrer erhöhten Infektiosität auch als Bio-Waffen benutzt werden können.

Das Forscher-Netzwerk “Drastic” hat die Dokumente, die von einer anonymen Quelle stammen, ausführlich analysiert. So schrieben die Antragssteller, dass sie sich von ihrem waghalsigen Projekt große Fortschritte erhoffen:

The broader societal impact of this project could be significant,
as wildlife immunization against viral zoonoses has been limited to date.

(Die gesamten gesellschaftlichen Auswirkungen dieses Projekts könnten erheblich sein, da Immunisierungen gegen virale Zoonosen bis heute begrenzt sind)

Theorien über künstlichen Ursprung des Virus berechtigt

Der Antrag, mit dem Daszak und “Ecohealth” auf eine staatliche Förderung durch die DARPA von immerhin 14 Millionen US-Dollar hofften, wurde abgelehnt, weil die Risiken des Antrags noch nicht gut ausreichend gewürdigt worden sein. So schreibt die DARPA in insgesamt neun Punkten, dass etwa ethische, soziale und ethische Themen oder die potentiellen Risiken der “Gain of Function”-Forschung in dem Proposal nicht ausreichend adressiert wurden. Für die “Drastic”-Aktivisten ist der Antrag aus dem März 2018 jedenfalls ein weiterer Grund, Theorien über die künstliche Aussetzung des SARS-CoV-2-Virus durch Virologen mehr Beachtung zu schenken:

Given that we find in this EHA proposal, a discussion of the planned introduction of human-specific
cleavage sites into novel SARS-r CoVs, a review by the wider scientific community of the plausibility
of artificial insertion of an FCS into SARS-CoV-2 or a progenitor is warranted.

(Da wir in diesem EHA-Proposal (“Ecohealth Alliance, Anm.) eine Diskussion über die geplante Einführung von menschlich-spezifischen Spaltstellen in neue SARS-r CoVs finden, ist eine Überprüfung der Plausibilität von natürlicher Einsetzung eines FCS in SARS-CoV-2 oder einen Vorfahren durch die größere wissenschaftliche Community berechtigt.)

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