Trotz 3G und Einzelplätzen: Uniprüfungen in FFP2 – Unzensuriert

Die Freiheit der Wissenschaft wird an der Universität inzwischen ohne die Freiheit der Atemwege praktiziert.

Foto: Bwag / wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Trotz 3G und Einzelplätzen: Uniprüfungen in FFP2

In der kommenden Prüfungswoche gibt es an der Universität Wien starke „Anti-Corona“-Maßnahmen. Dennoch müssen die Studenten ihre stundenlangen Prüfungen mit der unangenehmen FFP2-Maske absolvieren.

Maske während gesamter Prüfung

Wie die Universität Wien in einem Schreiben an die Teilnehmer von Prüfungen in der kommenden Prüfungswoche Anfang Oktober mitteilte, müssen die Studenten während der gesamten (schriftlichen) Prüfung eine FFP2-Maske tragen. Völlig unsinnig, denn es gelten ohnehin die scharfen 3G-Regeln. Diese werden auch kontrolliert, sogar in Überprüfung mit dem Lichtbildausweis.

Hindernis für klaren Kopf

Dass die Masken von den Studenten getragen werden müssen, kann nur als unsinnig bis schikanös bezeichnet werden. In den teils stundenlangen Prüfungen geht es für so manche Studenten, die nicht zum ersten Mal zur Prüfung antreten, um alles. Das Einzige, was man während der Prüfung bekanntermaßen gebrauchen kann, ist ein klarer Kopf und frische Luft. Die Maske kann nur als Zumutung bezeichnet werden.

Uni informiert in Gender-Sprache

In dem internen Schreiben der Universität, das unzensuriert vorliegt, heißt es dazu in Gender-Sprache:

In allen öffentlichen Innenbereichen der Universität und auch während Prüfungen muss eine FFP2-Maske getragen werden. Die Maskenpflicht gilt auch für schriftliche Prüfungen; bei mündlichen Prüfungen oder Redebeiträgen in Lehrveranstaltungen entfällt sie für den*die jeweilige*n Studierende*n, solange er*sie spricht.
Um an Prüfungen oder Lehrveranstaltungen vor Ort teilnehmen zu können, müssen Sie immer einen gültigen 3G-Nachweis und einen amtlichen Lichtbildausweis oder die u:card (Anm. der Redaktion: Studentenausweis) mit sich führen. (Es gilt die Wiener 3G-Regelung!) Der 3G-Nachweis wird von Mitarbeiter*innen der Universität überprüft.

Auch Mindestabstand ist gegeben

Dabei sagt doch schon der Hausverstand, dass scharfe 3G-Kontrollen bei allen Beteiligten eine Maske obsolet machen. Des Weiteren heißt es in dem Schreiben, dass nur jeder zweite Sitzplatz von Studenten benutzt werden darf. Somit gibt es sowohl 3G als auch einen großen Mindestabstand. Dennoch muss die Maske auf sein. Unzensuriert wünscht den Studenten dennoch ein gutes Gelingen!

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