Impfpflicht ja oder nein: Volksbegehren zeigen, was Österreich denkt – Unzensuriert

Mit den Volksbegehren zur Impfpflicht setzten die Österreicher ein klares Zeichen und wiesen weitere Grundrechts-Einschränkungen deutlich in die Schranken.

Foto: Reckmanns / pixabay.com
Impfpflicht ja oder nein: Volksbegehren zeigen, was Österreich denkt

Bis heute, 27. September, 20.00 Uhr, konnten vier Volksbegehren unterstützt werden. Zwei davon hatten eine gewisse Brisanz, forderten sie doch das diametral Gegenteilige.

Klare Botschaft an die Politik

So gab es ein Volksbegehren „Impfpflicht: Notfalls JA“ und gleichzeitig ein Volksbegehren „Impfpflicht: Striktes NEIN“.

Mit dem amtlichen Endergebnis ist klar: Die Initiative FÜR die Impfpflicht ist mit 65.729 Unterschriften krachend gescheitert, die Initiative GEGEN die Impfpflicht war mit 269.391 erfolgreich und hat die Impf-Fanatiker deutlich hinter sich gelassen.

Vorgeschobene Lobbyisten in die Schranken gewiesen

Da nützte auch die Assistenz von Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres nichts, der schon mit der Impfpflicht, vorerst im Gesundheitswesen, geliebäugelt hat.

Nun hat er von der Bevölkerung die Antwort erhalten. Dieses Impfpflicht-Nein-Begehren landete auf Rang 29 der bisher 57 Volksbegehren, die Impf-Befürworter auf Rang 53. Das Impfpflicht-Ja-Begehren ist eines von insgesamt nur zehn Volksbegehren, die die nötige 100.000er-Hürde nicht geschafft haben. Was für eine Blamage für die Impflobbyisten.

Impfung

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