Rekordstrafe: Porr wegen Preisabsprachen zu 62 Millionen Euro verdonnert – Unzensuriert

Der Hauptaktionär des Baukonzerns Porr war einer der größten Spender für Sebastian Kurz und seine ÖVP bei der letzten Nationalratswahl. Beim nächsten Mal dürfte dies schwieriger werden

Foto: Florian Schrötter
Rekordstrafe: Porr wegen Preisabsprachen zu 62 Millionen Euro verdonnert

Wegen illegaler Preisabsprachen hat die Bundeswettbewerbsbehörde den Wiener Baukonzern Porr zu mehr als 62 Millionen Euro verdonnert – so hoch war bislang noch keine Kartellstrafe! Grund waren illegale Preisabsprachen.

Deutliche Auswirkung auf das Geschäftsergebnis

Für den mit 5,4 Milliarden Bauleistung und knapp 20.000 Mitarbeiter zweitgrößten Baukonzern in Österreich bedeutet die hohe Strafe eine Auswirkung auf die EBT-Marge von rund 0,5 Prozentpunkten für das Geschäftsjahr 2021, was die erwartete EBT-Marge von 1,3 bis 1,5 Prozent deutlich drückt.

Auswirkungen auch für ÖVP?

Die hohe Strafe könnte auch Auswirkungen auf Österreichs Parteienlandschaft haben, war doch Klaus Ortner, Hauptaktionär des Baukonzerns, ein fleißiger und treuer Spender für die ÖVP. Für den letzten Wahlkampf soll er fast eine Million Euro gespendet haben, wie 2019 mehrere Medien berichteten.

Sebastian Kurz

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